IT & Karriere
Interessante Jobs gibt es bei Bio­informatik und Robotics

Den aktuellen Heise-Heften von c’t, iX und Tech­no­logy Re­view, die heute er­schei­nen, liegt die Aus­gabe 1/2018 von „IT & Karriere“ bei. Die Re­dak­tion hat wieder ak­tuelle Job­profile in den IT-Grenz­bereichen unter die Lupe ge­nom­men und fragt, was der be­ruf­li­che Ein­stieg bei einem Start-up bringt.

Ganz klar: Start-ups zahlen nicht dasselbe Einstiegsgehalt wie etablierte Firmen. Auch sonst können die jungen Unternehmen extrem fordernde Arbeitgeber sein. Andererseits gibt es dort oft mehr Freiraum, die Aufgaben sind vielfältiger, die Hierarchien flacher und alle Abläufe weniger starr. Letztlich, sagt David Schahinian, ist es eine Typfrage und nichts für Beamtennaturen. Friedrich List hat sich unterdessen die Jobmessen vorgenommen: Bringt das was? Auch hier gilt: Es kommt darauf an. Je deutlicher die eigenen Vorstellungen bereits sind, desto eher ist ein Besuch sinnvoll – und sei es nur, um Optionen kennenzulernen, die man sonst nicht auf dem Radar gehabt hätte. Saubere Vorbereitung und solides Zeitmanagement sind – wie auf jeder Messe – Voraussetzung.

Bei den neuen Berufsbildern gibt es diesmal Robotikspezialisten sowie Bioinformatiker, die an der Grenze von Life Sciences und IT arbeiten, zum Beispiel in der genetischen Forschung. Bioinformatiker stehen heutzutage hinter allen bildgebenden Verfahren und anderen Visualisierungen, sie vereinen das Wissen über biologische Zusammenhänge mit den Kompetenzen eines Informatikers. Der Schwerpunktbeitrag erklärt das eingehend, inklusive Gehaltsabschätzung und Universitäten mit entsprechenden Studiengängen. Was ITler erwartet, die ihr Wissen mit Spezialkenntnissen in Maschinenlernen, Bildverarbeitung oder Sensorik anreichern, berichtet Mehmet Toprak. Unterm Strich: exzellente Karrierechancen. Schließlich erlebt das gesamte Segment Robotics dank digitaler Industrie-4.0-Automatisierung derzeit einen beispiellosen Boom. Apropos Boom: Was ist eigentlich aus den Massive Open Online Courses (MOOCs) geworden? Die Übersicht ab Seite 6 zeigt, dass die Online-Unis doch sehr viel besser als ihr Ruf sind. Nicht zuletzt wirft Michael Praschma noch einen prüfenden Blick in die „C-Suite, also die Jobs der Chief-Irgendwas-Officers“, konkret: auf das Berufsprofil Chief Information Officer (CIO). Was dieser Job alles fordert, bei großen und nicht weniger bei kleineren Unternehmen, schildert er anhand von Realbeispielen.

Die Heise-Beilage „IT & Karriere“ 1/2018 gibt es im Pressezentrum des MittelstandsWiki bereits online als PDF zum Herunterladen.

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