3D-Druck
Stratasys stellt auf Messe neue 3D-Drucklösungen für Verbundstoffe vor

stratasys_fortus380CF

Auf der Composites Europe (10. bis 12. September in Stuttgart) führt Stratasys in diesem Jahr seine neuesten 3D-Drucklösungen für Verbundstoffe vor. Diese sollen Zeit und somit auch Geld sparen.

Am Stand (Halle 9, Stand D13) erfahren die Besucher, wie zahlreiche Branchen die Zeit- und Kosteneinsparungen durch die Einbindung additiver Fertigung innerhalb ihres Fertigungsbetriebs nutzen können. Stratasys wird die Einsatzmöglichkeiten seiner FDM- and PolyJet-Technologien innerhalb des gesamten Produktentwicklungsverfahrens vorstellen, die von voll funktionsfähigen Prototypen über Werkzeugbau bis hin zu fertigen Produktionsbauteilen reichen.

Laut Stratasys überzeugt 3D-Druck bei der maschinellen Bearbeitung von Verbundstoffen in verschiedenen Geschäftsbereichen im Vergleich zu herkömmlichen Werkzeugbaumethoden. Dank der Entwicklung des Hochtemperaturmaterials von Stratasys sowie dem erhöhten Durchsatz der FDM-3D-Drucker kann die Fertigung von komplexen Schicht- beziehungsweise Zerspanungswerkzeugen innerhalb von Stunden oder Tagen erfolgen. Bisher waren für die Fertigung und Beschaffung Wochen oder sogar Monate nötig.

Auf der Messe wird Stratasys eine Reihe von Kundenbeispielen ausstellen, die zeigen, wie robuste und dennoch leichte, 3D-gedruckte Verbundstoffwerkzeuge in verschiedensten Branchen zum Einsatz kommen. Eines dieser Beispiele ist ein Fahrrad von Santa Cruz mit einer Vielzahl von 3D-gedruckten Werkzeugteilen aus Karbonfasern. Der Hersteller von High-End-Mountainbikes kann mithilfe des FDM-3D-Drucks von Stratasys voll funktionstüchtige Prototypen herstellen und sehr schnell mehrere Ausführungen testen. Dadurch nimmt der Entwicklungsprozess Fahrt auf.

Live am Stand wird Stratasys seine Lösung für die Verbundstoffindustrie vorstellen: den 3D-Drucker Fortus 380 Carbon Fiber. Der verwendet das thermoplastische Hochleistungsmaterial Nylon 12 Carbon Fiber von Stratasys. Nylon 12CF besteht zu 35 % aus Karbonfaser und ist so robust, dass es den Einsatz von Metall überflüssig machen kann. Entwickler können somit praktisch umsetzbare und funktionellere Designs entwickeln. Stratasys zeigt, wie dank der mechanischen Eigenschaften von FDM Nylon 12CF der Umstieg von traditionellen Metallbauteilen auf 3D-gedruckte Kunststoffverbundstoffe realisiert werden kann.

 

 

 

Veröffentlicht am