Rahmenvereinbarung
Voith und die TU München forschen gemeinsam

© Andreas Heddergott – TU München

Der Technologie­konzern Voith sucht zu­nehmend die Nähe von renommier­ten For­schungs­einrichtungen. Im Sep­tember haben die Schwaben nun bereits ihre dritte For­schungs­allianz ge­schlos­sen, dies­mal mit der Tech­nischen Uni­versität (TU) München.

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Die Schwerpunkte der Allianz zwischen der TU München und Voith sollen in den Bereichen Energie, Mobilität, Infrastruktur, Digitalisierung und Robotics liegen. Beide Organisationen arbeiten bereits in mehreren Projekten zusammen, etwa bei der Produktionstechnik. Die neue Rahmenvereinbarung regelt grundsätzliche Aspekte der Kollaboration und soll künftig den Prozess vereinfachen. Voith kooperiert bereits mit der RWTH Aachen und der Universität Stuttgart. Die TU München schließt nach eigenen Angaben rund 1000 solcher Kooperationsverträge im Jahr. Die Idee dabei ist, den Technologietransfer in die Gesellschaft zu beschleunigen.

Dass Unternehmen auf Know-how aus der Wissenschaft angewiesen sind, hebt auch der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hervor. In einem Leitfaden, der sich vornehmlich an den Mittelstand richtet, werden verschiedene Formen der Kooperation vorgestellt. Dazu gehören der Austausch von Mitarbeitern zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen oder die Vergabe von Studien- und Abschlussarbeiten.