Höhere Geldstrafen für Spitzenverdiener

Das Bundeskabinett hat heute einen Gesetzentwurf verabschiedet, der die obere Grenze für den Tagessatz im Falle einer Geldstrafe kräftig anhebt. Danach sollen Gerichte künftig maximal 20.000 Euro als Tagessatz verhängen können statt wie bisher 5000 Euro. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries stellte vorsorglich klar, dass der höhere Tagessatz keine Freiheitsstrafen ersetzen solle. Die Grenzziehung zwischen einer Geldstrafe …

Streit über Jahressteuergesetz 2009

In mehreren Punkten streiten derzeit Bundesregierung und Bundesrat über die Ausgestaltung des Jahressteuergesetzes 2009. Die Regierung hält unter anderem an ihrem Vorhaben fest, den Vorsteuerabzug für privat genutzte Firmenfahrzeuge generell auf 50% zu begrenzen. Der Bundesrat hatte im Rahmen seiner Stellungnahme zum Regierungsentwurf gegen diesen Plan Bedenken geäußert. Seiner Ansicht nach führt eine solche Begrenzung …

Mindestlöhne auch bei geringem Organisationsgrad

Wenn in einem Wirtschaftsbereich weniger als 50% der Beschäftigten unter einen Tarifvertrag fallen, soll in der betroffenen Branche ein Mindestarbeitslohn eingeführt werden können. So sieht es der neue Entwurf eines „Ersten Gesetzes zur Änderung des Gesetzes über die Festsetzung von Mindestarbeitsbedingungen“ der Bundesregierung vor. Das bereits 1952 in Kraft getretene Mindestarbeitsbedingungsgesetz hatte in den letzten …

Sofortmeldepflicht soll Schwarzarbeit eindämmen

Nach Aussage der Bundesregierung soll 2007 das Volumen der Schwarzarbeit in Deutschland 349 Milliarden Euro betragen haben. Allerdings handele es sich naturgemäß nur um eine grobe Schätzung. Weil diese Schattenwirtschaft dem Land schwer schadet, will die Bundesregierung die Meldepflichten der Arbeitgeber zur Sozialversicherung verschärfen. Wie, das beschreibt ein neuer Entwurf für ein „Zweites Gesetz zur …

Konjunkturerwartungen für Deutschland eingebrochen

Die Finanzkrise schürt den Pessimismus im Land. Die Konjunkturerwartungen für Deutschland sind im Oktober um 21,9 Punkte gefallen, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) heute mitteilte. Der Indikator liegt nun bei minus 63,0 Punkten, nach minus 41,1 Punkten im Vormonat. Dieser Wert unterschreitet deutlich den historischen Mittelwert von 27,5 Punkten. Die Pleiten und Katastrophen …