Beschäftigungsfähigkeit

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Lebenslanges Lernen

Von Hans Klumbies

„Employability“ ist der business-englische Begriff für „Beschäftigungsfähigkeit“. Er bezeichnet die Notwendigkeit, die Arbeitsmarktfähigkeit zu erhalten, zu fördern oder herzustellen.

Notwendig ist das deshalb, weil in einer sich immer rascher wandelnden Arbeitswelt Berufsbilder, die über einen längeren Zeitraum hinweg stabil bleiben, eher selten sind. Kürzere Innovationszyklen und Veränderungen der Produktionsweise folgen immer schneller aufeinander, was eine eigenverantwortliche Fort- und Weiterbildung unumgänglich macht.

Vorausschauende Unternehmer bieten ihren Mitarbeitern daher die Chance, ihre Fähigkeiten weiter zu entwickeln. Selbst der viel geschmähte Bildungsurlaub kann mitunter genau das Richtige sein. Der Vorteil für die Firma besteht darin, dass sich die Betriebsangehörigen dadurch verstärkt an das Unternehmen gebunden fühlen.

Arbeit an der Beschäftigungsfähigkeit ist allein schon aufgrund der demografischen Entwicklung erforderlich: Die Überalterung macht qualifizierte Nachwuchskräfte zur Mangelware. Das bedeutet, dass ältere Arbeitnehmer immer öfter umlernen müssen.

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