KOMMUNALE 2017

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EDV und IT als Topthema für kommunale Entscheider

© NürnbergMesse – Frank Boxler

Von Michael Praschma

Kommune 4.0 statt staubige Behördenakten – Digitalisierung ist in Hinblick auf Zukunftsorientierung auch für Städte und Gemeinden längst ein Leitthema. Im Rahmen der Besucherbefragung zur Fachmesse KOMMUNALE 2015 bezeichnete erstmals über die Hälfte der befragten kommunalen Entscheider das Segment EDV/IT als wichtigste Angebotsgruppe. Das entspricht einer Steigerung um etwa 5 % im Vergleich zur Vorveranstaltung 2013. Kommunale EDV/IT lässt sich somit als bundesweit relevantes Trendthema ableiten.

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Überzeugende Leistungsdaten

Fast 4.000 Besucher verzeichnete die KOMMUNALE 2015. Davon waren 91 % kommunale Entscheidungsträger, also Bürgermeister, Oberstadtdirektoren, Amtsleiter usw. Christian Arnold, Abteilungsleiter Partner- und Publikumsveranstaltungen bei der NürnbergMesse, hat deren Feedback parat: „99 % der Besucher zeigten sich mit dem Angebot zufrieden“, betont er zufrieden.

Auch auf Austellerseite waren die Rückmeldungen positiv: 86 % der über 300 Aussteller knüpften neue Geschäftsverbindungen. Im breiten Angebotsspektrum der Messe hat der Bereich „Bürobedarf, EDV und Kommunikation“ dabei stark an Bedeutung gewonnen, was sich mit den Einschätzungen und Wünschen der Besucher deckt: Immer mehr Aussteller widmen sich EDV- und IT-Themen, ohne deren innovatives Potenzial sich heute keine Kommune mehr effizient steuern ließe. Und 90 % der Aussteller konnten damit ihre wichtigsten Zielgruppen erreichen. Auch die KOMMUNALE 2017 am 18./19. Oktober dürfte ihrer Funktion als Informations- und Austauschplattform für kommunale Entscheider gerecht werden.

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Christian Arnold ist als Abteilungsleiter Partner- und Publikumsveranstaltungen bei der NürnbergMesse der Kopf der KOMMUNALE. Er sagt: „Wir sind die einzige Veranstaltung, die das Komplettangebot für die kommunale Beschaffung zeigt. Wir bilden den wirklichen Markt ab. Auf der einen Seite bietet die KOMMUNALE Best-Practice-Ansätze für die Entscheider in den Kommunen, aus Kämmerei, Bauamt, EDV/IT etc. – das sind ganze 91 % der Besucher. Denn anders als etwa bei der CeBIT ist der Kommunalbedarf bei uns wirklich der Schwerpunkt. Auf der anderen Seite kann man im Rahmen der KOMMUNALE auch lernen, wie man sich an Ausschreibungen von Kommunen beteiligt. Besucher erleben hier den ‚State of the Art‘: Was wird in kleineren, größeren oder mittleren Kommunen gerade benötigt? Durch diese Fokussierung lohnt sich die Anreise aus ganz Deutschland in jedem Fall. Die Aussteller kommen bereits aus dem gesamten Bundesgebiet, und das wollen wir weiter stärken.“


Christian Arnold, NürnbergMesse GmbH, Messezentrum, 90471 Nürnberg Tel.: 0911-8606-0, info@nuernbergmesse.de, www.nuernbergmesse.de

Die Schwerpunkte 2017 liegen zuerst auf Informations- und Dienstleistungsangeboten für gezielte Investitionsentscheidungen rund um kommunale Themen wie Energiewende, Kommunaltechnik, öffentliche Verwaltung, E-Government, kommunale IT sowie Stadtplanung. Zudem zeigt die KOMMUNALE wieder aktuelle Trends, Produkte und Dienstleistungen aus klassischen Themenbereichen wie Energie, Entsorgung, Recycling und Umweltschutz, Marketing und Tourismus, öffentlicher Raum und Verkehr, Verwaltung und Finanzdienstleistungen, Verbände/Organisationen und soziale Dienste. Darüber hinaus erwartet Fachbesucher eine Vielzahl von Veranstaltungen und Fachforen im Rahmenprogramm, wo gerade zum Thema IT spannende Neuerungen warten.

Best-IT-Practice ins Rampenlicht

„Kommunale IT ist ein Thema, das kommunale Entscheider zukünftig immer stärker beschäftigen wird. Die Kommunen investieren zudem verstärkt in IT“, weiß Christian Arnold. Deshalb gibt es auf der KOMMUNALE 2017 erstmals die Ehrung Kommunaler IT-Profi im Rahmen des etablierten IT-Talks. Sie soll, so Arnold, die „heimlichen Helden der öffentlichen Verwaltungsarbeit“ in den Fokus stellen. Denn E-Government, Cybersicherheit, IT-Standardisierung/Interoperabilität, Zusammenarbeit Bund/Länder/Kommunen, aber auch neue IT-Leistungen wie das digitalisierte Asylverfahren oder Servicekonten für Bürger und Unternehmen sind schon heute Dauerthemen.

Mit dem IT-Willy sollen die heim­lichen Helden der öffent­lichen Ver­waltungen geehrt werden: kommunale IT-Ver­antwort­liche und IT-Betreuer. Wer jemanden für den Preis vorschlagen will, kann dies auf der Anmeldeseite tun. (Bild: Hanns von Rein, Hinstorff Media)

Sich für den Preis bewerben können kommunal Beschäftigte aus Städten und Gemeinden aller Größenordnungen. Die Bewerbungen werden je nach Einwohnerzahl vier Kategorien zugeordnet. Bewertungskriterien sind Kreativität, Innovationskraft, Servicefreundlichkeit und Effizienz. Die Ehrung findet im Rahmenprogramm der KOMMUNALE 2017 statt.

Generell soll auf der Fachmesse „kommunale IT zum Anfassen“ geboten werden – mit dem Ziel, einen State of the Art zu definieren und Fragen wie „Was muss kommunale IT leisten?“, „Was sind sinnvolle bzw. notwendige Add-ons?“ und „Welche Lernfelder im Bereich kommunale IT sind noch nicht ausgereift?“ zu beantworten.

Christian Arnold ist überzeugt, dass die KOMMUNALE durch ihre Vielfalt auf Aussteller- und Besucherseite einen echten Mehrwert zu diesem Thema bietet, und das gebündelt an zwei Messetagen: „Weder durch Online-Recherchen noch einen rein regionalen Austausch kann man sich diesen generieren.“

Bundesweiter Marktplatz für Städte und Gemeinden

Nicht dass die Messeverantwortlichen es für nötig befänden, sich selbst auf die Schultern zu klopfen. Die Positionierung einer Messe entwickelt sich mit den Jahren und braucht einfach ihre Zeit. Aber von ihren Anfängen 1999 bis heute hat sich die KOMMUNALE mit dem Partner Bayerischer Gemeindetag zur bundesweit wichtigsten Informations- und Geschäftsplattform für Entscheider und Aussteller aus dem kommunalen Bereich entwickelt. Ihr Alleinstellungsmerkmal ist das Komplettangebot für den kommunalen Bedarf.

Der Kongress im Rahmen der Messe thematisiert hauptsächlich Kommunalthemen aus bayerischer Sicht, jedoch haben zahlreiche Beiträge eine bundesweite Relevanz (zum Beispiel zur Asylthematik). Aussteller der KOMMUNALE kommen seit jeher aus dem gesamten Bundesgebiet. Nun ziehen auch die Fachbesucher nach. So besuchten die KOMMUNALE 2015 beispielsweise doppelt so viele Messegäste aus den neuen Bundesländern wie noch 2013.

Das deutlichste Indiz für die Richtigkeit des Markenkerns der KOMMUNALE, nämlich die bundesweite Ausrichtung, ist für Christian Arnold aber nach wie vor die durch Umfragen abgesicherte Erkenntnis, dass selbst für Spitzenvertreter aus kommunaler Verwaltung und Politik der Messebesuch trotz enger Terminkalender hochgradig zufriedenstellend ist. Die Messeverantwortlichen werden auch mit der KOMMUNALE 2017 diesem hohen Anspruch wieder gerecht.

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Schwarz auf weiß: Dieser Beitrag erschien zuerst in unserer Reihe „Kommunale ITK“ zur CeBIT 2017. Einen Überblick mit freien Links zu sämtlichen Einzelheften bekommen Sie online im Pressezentrum des MittelstandsWiki.

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