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Applikationsserver

Aus MittelstandsWiki
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Zentral gestartete Software bleibt sauber

Mihai Simonia

Von Gerald Strömer im Auftrag von Oracle Deutschland

Mit klassischer Software, die auf einem Arbeitsplatzrechner installiert ist, ist praktisch jeder vertraut. Selbst altgediente Unternehmenslenker, die alle IT getrost der Jugend überlassen, wissen dass auf dem Computer der Sekretärin ein Ding namens Office läuft, mit dem man Briefe schreiben kann.

Solche Software wird es auch in Zukunft geben. Dennoch wird man von diesem etablierten Status quo – jedem Rechner seine eigene Arbeitssoftware – zunehmend abrücken müssen. Vor allem in Unternehmen, in den ein problemlos laufender Rechner mit sauber arbeitenden Anwendungen die Grundlage für die tägliche Arbeit und damit den geschäftlichen Erfolg des Unternehmens als Ganzes darstellt, wird sich dieses klassische Softwaredistributionsmodell zunehmend einem Alternativkonzept geschlagen geben, das Anwendungen zentral vorhält, administriert und flexibel zuweist.

Modell Server-based Computing

Beim so genannten Server-based Computing auf Basis spezialisierter Applikationsserver braucht der Mitarbeiter vom Prinzip her nur noch einen „leeren“ Rechner. Dieser Maschine werden bei Anwesenheit und nach dem Login des Mitarbeiters alle benötigten Anwendungen dynamisch zur Verfügung gestellt. Da dem Anwender zudem nur noch die Benutzerschnittstelle präsentiert wird, genügt als lokales Gerät ein äußerst sparsamer Vertreter seiner Zunft – denn alle Rechenvorgänge laufen zentral auf dem Server ab, der stattdessen ein bisschen stärker dimensioniert wird, als es im Normalfall nötig wäre.

Mit Sicherheit und Support

Für Unternehmen birgt ein solches Konzept eigentlich nur Vorteile. Das fängt beim IT-Support an, geht bei der Mitarbeiterzufriedenheit weiter und endet bei der Sicherheit – und überall spart man damit direkte (z.B. Softwarelizenzen) und indirekte Kosten (z.B. Arbeitszeit). Zudem sind viele moderne, „echte“ Business-Applikationen (z.B. Business Intelligence) bereits von Haus aus auf zentralisierte Modelle eingestellt.

WebLogic Application Server 11g
Oracle bietet mit dem Web­Logic Appli­cation Server 11g einen der füh­renden Applikations­server der Branche an. Er ba­siert auf der Java Enter­prise Edition und fun­giert als Mittler zu klas­sischen Middle­ware-Applika­tionen, die auf einem oder wenigen Ser­vern instal­liert sind und einer breiten An­wender­gruppe flexibel zur Ver­fügung ge­stellt werden.

Der IT-Support profitiert von einer zentralisierten Softwareinfrastruktur besonders stark. Anstatt sich um dutzende oder hunderte Einzelrechner zu kümmern, muss er nur noch die zentrale Instanz pflegen. Die Arbeitsplatzlösungen gibt es zwar weiterhin, aber da sie zu reinen Terminals degradiert sind und da die eigentlichen Anwendungen zentral vorgehalten werden, reduziert sich der Wartungsaufwand ganz enorm.

Zentralisierte Anwendungen zeichnen sich generell durch verbesserte Daten und Code-Integrität aus, sie werden zentralisiert – und damit für alle Anwender gültig – konfiguriert und geupdatet, können besser und zuverlässiger abgesichert werden, laufen performanter und für alle Anwender gleich schnell und reduzieren zudem noch die Total Cost of Ownership (TCO).

Oracle kurz vorgestellt
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Oracle weiß gut, was „mittelständisch“ heißt. Knapp 75 % der Kunden kommen aus diesem Segment. Schließlich stellt man hier bereits seit 1977 diejenigen in den Mittelpunkt, die der Motor ihrer Märkte sind: Unternehmen aus dem Mittelstand.

Oracle ist ein Softwareanbieter, der Unternehmen erfolgreich dabei unterstützt, ihre Kommunikation zu verbessern und Prozesse intelligent zu integrieren. Dabei kann Oracle auf jahrzehntelange Erfahrung und die Zusammenarbeit mit starken Partnern bauen. Ausbaufähige Module oder ganze Architekturen optimieren die gesamten Abläufe, so dass auch kleine und mittlere Unternehmen im globalen Wettbewerb erfolgreich bestehen können.

Für professionelles Grid Computing hat Oracle Technologien wie Real Application Clusters (RAC) entwickelt. Zu den Komponenten eines Oracle Grid zählen Oracle Database 11g, Oracle Fusion Middleware, Oracle Enterprise Manager und Oracle VM.

Oracle Database hält Informationen sicher parat, liefert die Reaktionszeiten, die Kunden heute fordern, und verringert kostspielige Ausfallzeiten. Real Application Clusters sorgt für hohe Verfügbarkeit und Skalierbarkeit bei niedrigen Kosten. Die aktuelle Version Oracle Database 11g ist die erste speziell für Grid Computing konzipierte Datenbank, zuverlässig geschützt durch die Lösungen von Oracle Data­base Security sowie Oracle Identity Manage­ment 11g und auch auch als Hardware-Software-Komplettlösung in Form der Oracle Database Machine verfügbar.

Und: Oracle Database 11g macht Unternehmen fit für weiteres Wachstum. Ohne eine einzelne Zeile Codeänderung lässt sich 11g vom Einzelserver zu Grid Computing migrieren. Oracle Database ist für große, kleine und mittelständische Unternehmen gleichermaßen geeignet – schließlich sind Verfügbarkeit und Performance bei straffen Strukturen nicht weniger wichtig.

Wer sich über die speziell für den Mittelstand konzipierten IT-Lösungen von Oracle informieren will, stöbert entweder direkt auf der Mittelstandswebseite von Oracle Deutschland. Oder Sie nehmen auf dem Weg dorthin noch unser aktuelles Geschenk für Oracle-Interessenten mit.


ORACLE Deutschland B.V. & Co. KG, Riesstraße 25, D-80992 München, 0800-1824138, dir_ie@oracle.com, www.oracle.de

Einsatzfeld für Fachkräfte

Der einzige Nachteil: Während man bei lokal installierter Software noch den Sohn der Sekretärin an den betreffenden Rechner lassen kann, damit er ein Update installiert, setzt Server-based Computing IT-Fachkräfte voraus. Das müssen nicht viele, aber eben Fachkräfte sein. Dabei ist es grundsätzlich egal, ob man auf interne oder externe Kräfte setzt – sie sollten lediglich ihren Job verstehen. Denn eine zentralisierte Softwaredistribution ist auf Gedeih und Verderb davon abhängig, dass die zentralen Komponenten und die Vernetzung fehlerfrei funktionieren – und dazu braucht es Spezialisten. (Seine gute Seite hat dieser Nachteil immerhin darin, dass dabei die üblichen Fehler entfallen, die dem Sohn der Sekretärin doch unterlaufen.)

Aus diesem Grund kann Server-based Computing und die Nutzung von Applikationsservern für kleine Unternehmen oder Selbstständige in Eigenregie durchaus schwer umzusetzen oder schlichtweg unsinnig sein. Allerdings gibt es bereits heute Dienstleister, bei denen man sich solche Services komplett anmieten kann. All die neuen Cloud-Modelle sind letztlich nichts anderes als Server-based Computing im großen Stil.

Fazit: Am Unternehmen durchrechnen

Über einen Applikationsserver verteilte Software bietet vor allem mittelständischen und großen Unternehmen der Enterprise-Klasse enorme Vorteile. Das Konzept setzt aber eine gute Netzwerkinfrastruktur und fähige IT-Mitarbeiter voraus. Sind diese beiden Bedingungen gegeben, können solche Firmen eine ganze Reihe von Vorteilen abschöpfen. Kleinere Firmen und Einzelkämpfer können von Server-based Computing als Servicemodell ebenso profitieren, auch wenn sie es nicht selbst umsetzen können.

Wer Anwendungsintegrität, Datensicherheit sowie Performance steigern will und gleichzeitig den Wartungsaufwand in der IT sowie laufende und Investitionskosten reduzieren will, sollte sich einmal mit konkreten Unternehmenszahlen in der Hand mit dem Konzept von Applikationsservern beschäftigen – oder seine IT darauf ansetzen.

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