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Betriebliche Transparenz

Aus MittelstandsWiki
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Sicher entscheiden, punktgenau aufsetzen

Von Gerald Strömer im Auftrag von Microsoft Deutschland

Unternehmer können nur dann fundierte Entscheidungen treffen, wenn sie über alle relevanten Informationen verfügen. Daher ist eine hohe Transparenz der Geschäftsprozesse eine wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches unternehmerisches Wirtschaften. Wer z.B. nicht sofort weiß, die die Zahlen der letzten Quartale aussehen und wie viel man jeden Monat an Personal- und anderen laufenden Kosten zu bedienen hat, steuert bei finanziellen Planungen praktisch im Blindflug.

Korrekte, aktuelle und vor allem handhabbare Daten über das eigene Unternehmen werden in heutigen Märkten mit jedem Tag wichtiger. Daher gibt Microsoft kleinen und mittelständischen Unternehmen im Rahmen seiner Mission Mittelstand etliche Hilfsmittel an die Hand, mit denen sie ihre Kennzahlen und andere relevante Unternehmensdaten effizienter nutzen können.

Die beiden primär für diesen Zweck positionierten Lösungen sind der SQL Server 2008 und Visual Studio 2008.

Geldwerte Werkzeuge
Microsoft hat für KMU auf seiner Webseite www.mission-mittelstand.de diverse Lösungen parat, die das Tagesgeschäft vereinfachen, beschleunigen und effizienter gestalten. Im Bereich Betriebliche Transparenz sind Lösungen gebündelt, mit denen Mittelständler auch bei kleinen IT-Budgets ihre Firmendaten jederzeit im Blick behalten, so dass die Informationen als Entscheidungshilfen nutzbar werden. Denn nur wenn Geschäftsprozesse, Personalangelegenheiten, laufende Kosten, Geschäftsergebnisse etc. klar und transparent sind, können Unternehmer die Entscheidungen auf verlässlicher Basis treffen.

Microsoft SQL Server 2008 R2

Mit dem relationalen Datenbanksystem SQL Server 2008 bietet Microsoft KMU eine skalierbare Data-Warehouse-Lösung an, die Mitarbeitern eine umfassende anaytische Sicht auf Geschäftsdaten und -prozesse gewährt. Das Data-Warehouse-Modul bietet weit reichende Analysemmöglichkeiten, umfassende Visualisierungen sowie Funktionen zur Zusammenarbeit und Berichterstattung in Enterprise-Qualität. So lassen sich Daten schneller und einfacher integrieren, analysieren und verwalten.

Auf Basis des aufgebauten Data Warehouses fungiert SQL Server 2008 gleichzeitig als Business-Intelligence-Plattform mit skalierbarer Infrastruktur, die die Bereitstellung und Nutzung von Unternehmensinformationen im ganzen Unternehmen erleichtert und fördert. Mit diesem Modul können Firmen ihre Daten konsolidieren, die Data-Warehouse-Performance steigern, den Verwaltungsaufwand senken und auf Basis gewohnter Anwendungen wie Word oder Excel rasch Einblick in Geschäftsprozesse gewinnen.

Die Software kann aber auch zur Überwachung geschäftskritischer Anwendungen (Online Transaction Processing), zur Unterstützung der Applikationsentwicklung und zur Serverkonsolidierung genutzt werden.

Ausprobieren und nachladen
Wer bis dahin die im Betastadium befindliche aktuelle CTP-R2-Version (Community Technology Preview vom November 2009) ausprobieren will, kann sie bei Microsoft herunterladen. Für Technet-Plus- und MSDN-Abonnenten steht eine separater Abonnentendownload bereit. Zudem gibt es eine kostenlose gehostete Version zum Testen.

Die finale neue Version R2 des SQL Servers wird in Deutschland am 21. April 2010 offiziell vorgestellt werden. Zu den Neuerungen gehören Applikations- und Multi-Server-Management, SMP-Skalierung für bis zu 256 logische Prozessoren und der neue Report Builder 3.0, der auch geospationale Visualisierung unterstützt.

Die aktuelle Version des Microsoft SQL Server 2008 liegt in verschiedenen Editionen vor, die sich in Preis, Funktion und Hardwareeinschränkungen unterscheiden.

Microsoft Visual Studio 2008

Visual Studio 2008 ist eine Lösung, die dazu dient, die auf spezifische Bedürfnisse des Unternehmens abgestimmte Anwendungsentwicklung zu vereinfachen und zu beschleunigen. Mit Hilfe dieser Entwicklungsumgebung können Programmierer klassische Windows-Programme oder dynamische Webseiten und Webservices für das Intra- oder Internet entwickeln, die z.B. auf das per SQL Server 2008 erstellte Data Warehouse zugreifen.

Visual Studio 2008 unterstützt die Programmiersprachen BASIC, C+, C++, C++/CLI und C#. Dank eines Zertifizierungsprogramms können auch Sprachen von Drittanbietern integriert werden. Eine Vielzahl komfortabler Tools und Funktionen erleichtern die Programmierung maßgeschneiderter Anwendungen enorm, darunter wie eine Online-Hilfe, die auf die Cursor-Position abgestimmt ist , das Ein- und Ausblenden von Codeblöcken, die farbliche Hervorhebung von Schlüsselwörtern, die automatische Syntaxprüfung, die automatische Methoden- und Funktionsergänzung, die grafischen Schnittstellen zur Einbindung von Services und Bibliotheken, der Server-Explorer zum Zugriff auf Datenquellen (z.B. Microsoft SQL Server 2008) oder die WYSIWYG-Editoren zur Entwicklung von Benutzeroberflächen.

Interessenten können den Nachfolger des aktuellen Version, Visual Studio 2010, in Form einer RC-Version (Release Candidate vom 8. Februar 2010) herunterladen und ausprobieren. Visual Studio 2010 bietet neue Tools und integrierte Standards, vereinfacht die Entwicklung und liefert sehr gute Ergebnisse.

Fazit: Ohne Zweifel für die Firma

Unternehmen, die ihre eigenen Kennzahlen auf Knopfdruck abrufen können, haben einen gewaltigen Vorteil im schnelllebigen Geschäftsleben. Denn nur auf Basis verlässlicher und klarer Daten lassen sich schnelle Entscheidungen sicher treffen und langfristige Entschlüsse solide untermauern.

Und wer diese Daten, z.B. aus dem Data Warehousing, auch noch nutzbringend in maßgeschneiderten Applikationen verwerten kann und so die eigenen Bedürfnisse optimal bedient, hat beste Chancen, auch in schwierigen Zeiten obenauf zu bleiben. Dieser handfeste Geschäftsvorteil ist dank komfortabler Anwendungsentwicklung keineswegs mehr ein Privileg dicker Budgets. Der Mittelstand hat es in der Hand.

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