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Business Process Flexibility

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Die Zukunft stellt Bedingungen

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Von Gerald Strömer im Auftrag von Oracle Deutschland

Die Frage nach der Business Process Flexibility (BPF) lässt sich aus unternehmerischer Sicht am besten mit der Fähigkeit eines Unternehmens beantworten, seine Geschäftsprozesse schnell und effizient an Änderungen im geschäftlichen Umfeld anzupassen. Wenn man es von diesem Standpunkt aus betrachtet, ist BPF eine der wichtigsten Kerneigenschaften eines Unternehmens.

Oft genug sind solche Änderungen nur marginal und das Unternehmen kann sie leicht ausbalancieren. Aber manchmal können sie schlichtweg umwälzend sein.

Normalerweise taucht Business Process Flexibility in Zusammenhang mit Organisationstheorien auf, die sich dafür interessieren, wie anpassungsfähig und damit überlebensfähig ein Unternehmen ist – und an welchen Kriterien z.B. Partner oder Aktionäre das erkennen könnten. Eng verwandt ist der Begriff mit dem der Resilienz, der die Widerstandsfähigkeit in den Blick fasst. Das meiste von dieser eher akademischen Diskussion, die mehr mit Strukturen als mit der Burn Rate hantiert, braucht den deutschen Mittelstand nicht zu kümmern. Hier geht es schlicht um das Geschäft von morgen.

Von der Entwicklung überrollt

Versetzen Sie sich z.B. einmal in die Lage eines Stellmachers, als vor rund 100 Jahren das Ford-Modell T vom Fließband rollte – plötzlich brachen Nachfrage und Umsatz massiv ein, der gesamte Kutschen- und Pferdewagenbau war am Ende.

Ein Beispiel aus jüngerer Zeit wären Disketten und Diskettenlaufwerke: Vor 15 Jahren lief nichts ohne diese Speichermedien, wenige Jahre später waren sie fast vollständig vom Markt verschwunden. Multipliziert man eine solche Situation mit der Schnelllebigkeit des modernen, IT-gestützen Geschäftsalltags, dürfte schnell klar sein, warum die Business Process Flexibility eines Unternehmens ein entscheidender Faktor ist.

Umstellen und anpassen

Natürlich benötigten große Umwälzungen Zeit, keine Frage. Das Problem ist aber, dass sich der Zeitbedarf für technische Innovationen immer weiter verringert. Hatten die Wagner im frühen 19. Jh. dank der geringen Industrialisierung noch etliche Jahre Zeit, sich z.B. beim Bau von Fahrzeugkarosserien am Fortschritt zu beteiligen und sich an die neuen Geschäftsbedingungen anzupassen, waren die Hersteller von Disketten und Diskettenlaufwerken schon schlechter dran: Wer sich nicht schnell mit anderen Speichertechnologien auseinandersetzte, lernte recht schnell die Gesetze der Marktbereinigung von ihrer spitzen Seite kennen.

Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Lage nicht allein aus dem Markt heraus ändert: Normen und Gesetze oder Compliance-Vorgaben spielen ebenso mit wie z.B. Naturkatastrophen.

Das Tempo zieht an

Und die Situation verschärft sich immer weiter: Man nehme nur Apples iPad: Tablets, Tablet-PCs und Convertible-PCs waren lange Zeit nur ein Randthema im Bereich mobiler Computer. Dann bringt Apple im April 2010 das iPad auf den Markt und plötzlich will alle Welt ein Tablet haben.

Es hat nicht einmal ein Jahr gedauert, bis eine ganze Industrie dem Vorreiter gefolgt ist, um massiv in Tablets und die dazugehörigen Technologien zu investieren. Denn man darf nicht vergessen, dass zu solchen Innovationen auch immer eine komplette Zulieferkette gehört: Tablets etwa benötigen ein spezielles Betriebssystem, berührungsempfindliche Displays mit gehärteter Oberfläche, Strom sparende Prozessoren, leichte, kleine Speicher, leistungsfähige Akkus etc.

Die Moral der Geschichte: Wer heutzutage noch auf das falsche Pferd setzt oder auch nur zögert, hat nicht wirklich viel Zeit, seine Fehlentscheidung zu bedauern. Aus genau diesem Grund ist die Fähigkeit eines Unternehmens auch so wichtig, seine Businessprozesse an sich ändernde Geschäftsbedingungen anzupassen.

Als Erster wieder aufgestellt

Flexibilität im Geschäft kann einem Unternehmen die Existenz retten, eröffnet ihm aber auch enorme Chancen: Denn Veränderungen bedeuten nicht nur Risiko, sondern beinhalten auch das Potenzial enormer Chancen. Mit dem richtigen Know-how, der richtigen Positionierung und realistischen Wachstumszielen, einem Quäntchen Glück und eben der entsprechenden Flexibilität haben sich schon so manche mittelständische Familienunternehmen zum Marktführer gemausert.

Natürlich ist es heutzutage nicht damit getan, sich einfach ein paar neue Zulieferer zu suchen und die Maschinen umzustellen. Zudem verkaufen viele Unternehmen nicht mehr klassische Produkte, sondern Dienstleistungen. Allen gemeinsam ist jedenfalls, dass jedes größere Unternehmen im Alltag Unmengen IT-gestützter Prozesse einsetzt. Das reicht vom automatischen Scannen der Eingangspost mit automatischem Einsortieren in ein Content Management System über die Geschäftsabwicklung im Online-Shops bis hin zu voll computerisierten Produktionsketten. Und wohin man auch blickt: Die Basis solcher Prozesse ist letztlich immer eine Datenbank.

Oracle kurz vorgestellt
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Oracle weiß gut, was „mittelständisch“ heißt. Knapp 75 % der Kunden kommen aus diesem Segment. Schließlich stellt man hier bereits seit 1977 diejenigen in den Mittelpunkt, die der Motor ihrer Märkte sind: Unternehmen aus dem Mittelstand.

Oracle ist ein Softwareanbieter, der Unternehmen erfolgreich dabei unterstützt, ihre Kommunikation zu verbessern und Prozesse intelligent zu integrieren. Dabei kann Oracle auf jahrzehntelange Erfahrung und die Zusammenarbeit mit starken Partnern bauen. Ausbaufähige Module oder ganze Architekturen optimieren die gesamten Abläufe, so dass auch kleine und mittlere Unternehmen im globalen Wettbewerb erfolgreich bestehen können.

Für professionelles Grid Computing hat Oracle Technologien wie Real Application Clusters (RAC) entwickelt. Zu den Komponenten eines Oracle Grid zählen Oracle Database 11g, Oracle Fusion Middleware, Oracle Enterprise Manager und Oracle VM.

Oracle Database hält Informationen sicher parat, liefert die Reaktionszeiten, die Kunden heute fordern, und verringert kostspielige Ausfallzeiten. Real Application Clusters sorgt für hohe Verfügbarkeit und Skalierbarkeit bei niedrigen Kosten. Die aktuelle Version Oracle Database 11g ist die erste speziell für Grid Computing konzipierte Datenbank, zuverlässig geschützt durch die Lösungen von Oracle Data­base Security sowie Oracle Identity Manage­ment 11g und auch auch als Hardware-Software-Komplettlösung in Form der Oracle Database Machine verfügbar.

Und: Oracle Database 11g macht Unternehmen fit für weiteres Wachstum. Ohne eine einzelne Zeile Codeänderung lässt sich 11g vom Einzelserver zu Grid Computing migrieren. Oracle Database ist für große, kleine und mittelständische Unternehmen gleichermaßen geeignet – schließlich sind Verfügbarkeit und Performance bei straffen Strukturen nicht weniger wichtig.

Wer sich über die speziell für den Mittelstand konzipierten IT-Lösungen von Oracle informieren will, stöbert entweder direkt auf der Mittelstandswebseite von Oracle Deutschland. Oder Sie nehmen auf dem Weg dorthin noch unser aktuelles Geschenk für Oracle-Interessenten mit.


ORACLE Deutschland B.V. & Co. KG, Riesstraße 25, D-80992 München, 0800-1824138, dir_ie@oracle.com, www.oracle.de

Unterm Strich heißt das: Ein Unternehmen kann nur so flexibel sein wie seine Datenbank. Man ist daher gut beraten, bei der Wahl keine Kompromisse einzugehen, sondern sich für die eigene IT-Infrastruktur die beste, flexibelste Lösung zu suchen.

Bewährte Datenbanksysteme
Oracle bietet mit der Oracle Database 11g R2 eine der führenden und flexibelsten Daten­banken an. Das relatio­nale Daten­bank-Manage­ment-System (RDBMS) kann mit einer Viel­zahl von Modu­len an branchen­spezifische Bedürf­nisse an­ge­passt wer­den und bie­tet Unter­nehmen eine sichere, sta­bile und zu­kunfts­trächtige Platt­form für ihre Geschäftsprozesse.

Fazit: Wer sicher steht, bleibt beweglich

Mit dem Begriff Business Process Flexibility hält wieder mal ein Anglizismus Einzug, der Geschmackssache ist. Wissen sollten Sie, dass er nichts Neues ist, sondern im Gegenteil eine alte Weisheit zum Kern hat: Wer sich nicht anpassen kann, geht unter – heutzutage schneller als je zuvor.

Unternehmen sollten sich dessen bewusst sein und sich rechtzeitig mit diesem Problem auseinandersetzen, damit sie der immer raschere Wandel nicht auf dem falschen Fuß erwischt. Denn die allerwenigsten Unternehmen genießen den Luxus, von Umwälzungen verschont zu bleiben. Und da moderne Geschäftsprozesse immer auf IT basieren, sollte das Datenbanksystem gut gewählt sein – denn es ist die Achse, an der die Speichen der einzelnen Prozesse rotieren, damit das Geschäft läuft.

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