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Cloud Computing

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Professionelle Lösungen gibt es per Fernleihe

Von Gerald Strömer im Auftrag von Oracle Deutschland

Kaum ein Thema hat in den letzten Jahren für so viel kontroversen Gesprächsstoff unter IT-Verantwortlichen geführt wie Cloud Computing. Für einige ist es der heilige Gral, für andere überflüssig und eine Risikoquelle. Wie immer liegt die Wahrheit in der Mitte.

Denn Cloud Computing ist letztlich ein Werkzeug wie jedes andere auch: Erst seine Verwendung entscheidet darüber, ob die Folgen gut oder schlecht sind. Cloud Computing kann einen erheblichen Beitrag zur Kosteneinsparung darstellen und die IT-Administration enorm erleichtern, kann bei sinn- oder planloser Nutzung aber auch Kosten verursachen oder Risiken aufwerfen.

Als dynamisches Outsourcing

Was ist Cloud Computing oder die viel zitierte „Rechnerwolke“ eigentlich genau? Einfach gesagt ist Cloud Computing so viel wie IT-Outsourcing. Eine Cloud-Lösung ist jeder Service, jede Dienstleistung, jede Ressource und jede Anwendung, die nicht auf der eigenen IT-Infrastruktur läuft, sondern von einem anderen Anbieter gemietet wird. Der Begriff „Wolke“ oder „Cloud“ hat selbst wenig zu bedeuten – er kommt von den Schemazeichnungen, in denen seit vielen Jahren alle relevanten Internet-Inhalte als Wolke dargestellt werden.

Will man das Ganze etwas technischer beschreiben, so könnte man sagen, dass der Begriff Cloud Computing für die dynamisch an den Bedarf des Nutzers angepasste Zurverfügungstellung von IT-Infrastrukturen – also Rechen-, Speicher- und Netzwerkkapazität sowie Software – über ein Netzwerk steht.

In der Anwendung ausprobiert

Das hört sich zwar immer noch recht wolkig an, aber tatsächlich ist die Anwendung recht konkret. Wetten, dass praktisch jeder schon mal Cloud-Services genutzt hat, auch Sie? Sie würden dagegen halten? Ein ziemliches Risiko. Denn wenn Sie jemals auf einen Mail-Anbieter wie GMX, Web.de, Google, Hotmail etc. zurückgegriffen habe, waren Sie praktisch bereits Nutzer eines Cloud-Computing-Dienstes. Ein anderes Beispiel für ein populäres Cloud-Angebot wären Google Text und Tabellen.

Man sieht also, dass Cloud Computing als Nutzungsprinzip nichts wirklich Neues ist. Der Begriff selbst wurde für Services wie die oben genannten Dienste anfänglich gar nicht gebraucht, sondern erst in den letzten Jahren geprägt und handfest definiert.

Die derzeit breiteste Akzeptanz hat die 2009 veröffentlichte Definition des US-amerikanischen NIST (National Institute for Standards and Technology), die

drei verschiedene Servicemodelle
(Infrastructure as a Service/IaaS, Platform as a Service/PaaS und Software as a Service/SaaS),
vier Liefermodelle
(Private Cloud, Public Cloud, Hybrid Cloud und Community Cloud) sowie
fünf essentielle Charakteristika
(OnDemand Self-Service, Brod Network Access, Resource Pooling, Rapid Elasticity und Measured Service) enthält.

Eigenes Rechenzentrum ohne IT-Abteilung

Cloud Computing bietet bei klugem Einsatz jedenfalls eine Reihe großer Vorteile, die vor allem kleinen und mittleren Unternehmen ohne eigene IT-Abteilung zugute kommen. Wenn solcher Betrieb auf die Cloud setzt, kann er sich im Idealfall die Anschaffung und Aufrechterhaltung einer eigenen IT-Infrastruktur fast vollständig sparen.

Zusätzlich stehen vor allem kleine Firmen oft vor dem Dilemma, dass sie sich das für die Wartung und Aufrechterhaltung eigener IT-Ressourcen nötige Fachpersonal nicht leisten können. Natürlich kann man auch auf Risiko spielen und z.B. den Web- und Mailserver sowie das Shop-System vom technikbegeisterten Sohn der Sekretärin verwalten lassen. Aber so wird man nie die Sicherheit haben, die man als Unternehmen benötigt, dessen Erfolg letzten Endes von seiner IT abhängig ist. Bei einer soliden Cloud-Lösung kann man dagegen grundsätzlich davon ausgehen, dass die betreffenden Systeme von Spezialisten betrieben und gewartet werden, die ihren Job verstehen.

Auf diese Weise kann auch ein kleines Unternehmen Leistungen nutzen (oder anbieten), die es in Eigenregie niemals gemeistert oder bestenfalls mit katastrophalen Sicherheitslücken umgesetzt hätte.

Oracle Lösungen für den Mittelstand
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Oracle bietet umfassende Lösungen und multiple Implementierungsoptionen für IT-Infrastrukturen an, die dem 21. Jh. angemessen sind und für Umsatz sorgen. Das Portfolio umfasst die besten Applikationssuiten ihrer jeweiligen Klassen, integrierte Hardware- und Softwarelösungen, komplette Systemlandschaften und verschiedenste Cloud-basierte Applikationen und Dienste, die entwickelt wurden, um den ROI von IT-Investitionen zu maximieren.

Wer sich über die speziell für den Mittelstand konzipierten IT-Lösungen von Oracle informieren will, stöbert entweder direkt auf der Mittelstandswebseite von Oracle Deutschland. Oder Sie nehmen auf dem Weg dorthin noch unser aktuelles Geschenk für Oracle-Interessenten mit.


ORACLE Deutschland B.V. & Co. KG, Riesstraße 25, D-80992 München, 0800-1824138, dir_ie@oracle.com, www.oracle.de

Ist bereits eine eigene Kerninfrastruktur vorhanden, kann Cloud Computing als bestens skalierbare Ergänzung genutzt werden – man bucht einfach die Leistungen dazu, die durch die eigene Infrastruktur nicht abgedeckt werden. So kann man z.B. Belastungsspitzen abfedern, zusätzliche Projekte realisieren oder Kundenwünsche spontan umsetzen, ohne massiv in eine eigene Infrastruktur investieren zu müssen, die danach größtenteils ungenutzt bleibt. Das steigert die Flexibilität des Unternehmens ganz enorm.

Sicherheit vertraglich fixieren

Natürlich kann Cloud Computing auch nach hinten losgehen. Wer z.B. Ressourcen bucht, die er gar nicht in diesem Umfang braucht, verbrennt minütlich und sinnlos Geld. Und wer bei einem unsicheren Hinterhofanbieter bucht, muss sich möglicherweise mit Sicherheitsproblemen herumschlagen oder mit schlechten Service Level Agreements (SLAs) begnügen.

Die komplette Palette
Oracle bietet eine ganze Reihe von Cloud-Lösungen für die unter­schied­lichsten Einsatz­bereiche an. Das fängt bei der web­basierten Office-Software Oracle Cloud Office an und führt über ver­schiedene On-Demand- bzw. Out­sourcing-Lösungen bis zu kompletten Infra­strukturen für Cloud-Anbieter.

Wie bei jeder anderen Dienstleistung gilt es daher, die Spreu vom Weizen zu trennen. Verantwortungsbewusste IT-Entscheider und Firmenlenker sollten in Frage kommende Angebote genau prüfen und im Zweifelsfall lieber auf Partner setzen, die für den Datenschutz und Notfallmaßnahmen auch garantieren können.

Fazit: Leistung nach Bedarf

Cloud Computing eröffnet vor allem kleinen und mittleren Unternehmen neue Möglichkeiten, die sie bei Bedarf und ohne große Anfangsinvestitionen nutzen können. Eine gute Lösung bringt Performance, die sie sich sonst gar nicht hätten leisten können, und das zu besseren Konditionen. Allerdings sollte die Lösungen auch realistisch dem tatsächlichen Bedarf angemessen sein, sonst kann sich eine Cloud durchaus als Kostenfalle entpuppen.

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