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IT für wachsende Unternehmen, Teil 2

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Optimale Cloud-Ressourcen schalten Risiken aus

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Von Sabine Philipp im Auftrag von Oracle Deutschland

Wenn Start-ups am Anfang keine allzu großen IT-Budgets haben, ist das normal. Wenn sie sich mit IT-Lösungen unter ihrem Bedarf zufriedengeben, kann das verheerende Folgen haben. Bereits ein Webshop, der nicht mit dem Lager gekoppelt ist und darum falsche Angaben zur Lieferbarkeit macht, bricht Gründern unter Umständen das Genick. Die bessere Strategie heißt: voll funktionale Business-Software, aber kostengünstig per SaaS aus der Cloud.

Verschlafen, unterschätzt und abgemahnt

Der (wahre) Fall ist einer von vielen – immerhin fand er ein glimpfliches Ende: Ein kleiner Online-Shop für Leuchten überzeugte mit Markenprodukten und wettbewerbsfähigen Preisen. Es gab nur ein Problem: Die Shop-Software agierte unabhängig von der Lagersoftware. So kam es, dass das Unternehmen mit einer besonders gefragten Designer-Schreibtischleuchte warb, obwohl der Artikel schon seit längerer Zeit ausverkauft war. Das hatte niemand im Unternehmen bemerkt. Die Kunden bestellten fleißig und warteten vergebens – zum Glück ohne auf ihrem Vertrag zu bestehen. Zum Glück auch hagelte es nicht Abmahnungen vonseiten der Mitbewerber. Nur die enttäuschten Kunden werden die Gründer nicht mehr wiedersehen.

Andere Unternehmen unterschätzen ihren Speicherbedarf, begnügen sich mit einer verwackelten Datenbank, vertrauen auf notdürftig eigerichtete Schnittstellen oder bemerken zu spät, dass die separate Finanzbuchhaltung laufend Fehler bei der Datenübernahme macht. Dabei gibt es entsprechende Lösungen, nach Branche angepasst, als kostensichere Cloud Services. „Der Benefit für Unternehmen liegt darin, dass sie mit wenig Aufwand eine professionelle IT-Infrastruktur aufsetzen können, die auf dem aktuellen Stand ist und langfristig die wachsenden Anforderungen des Unternehmens abdeckt“, erklärt Andreas Flathmann, Field Sales Manager bei Oracle. „Die Lösung läuft in einem herstellereigenen Oracle-Rechenzentrum, das die höchste Daten- und Ausfallsicherheit der Branche bietet, und wird dort ausschließlich von Oracle-Profis gepflegt. Das Unternehmen hat wenig Arbeit, es spart Zeit, Geld, Personalressourcen und verfügt oft über besseres Produkt als eine selbst betriebene Lösung.“ Abgerechnet wird monatlich.

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Andreas Flathmann ist seit 2001 für die Oracle Deutschland B.V. & Co. KG tätig. Im Laufe der Jahre hatte er dort verschiedene Vertriebs­positionen im Anwendungs­software­bereich für den direkten sowie den indirekten Partner­vertrieb inne. Er ist bei Oracle als Field Sales Manager für den Vertrieb von ERP-, PLM-, EPM- und BI-Software sowie für deren Komplementär­produkte im mittleren und gehobenen deutschen Mittelstand zuständig. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist die strategische Beratung zum Einsatz von Standard­software, sowohl in der Cloud als auch on premises.


ORACLE Deutschland B.V. & Co. KG, Riesstraße 25, 80992 München, 0800-1824138, dir_ie@oracle.com, www.oracle.de

Erfolgsfaktoren für Cloud-Lösungen

Für Start-ups sind Clouds besonders attraktiv, weil sie sich in der Regel eine Aufgabe sparen, die sonst manchmal schwierig wird: die Integration der bestehenden IT mit der Cloud-Infrastruktur. Bei etablierten Unternehmen sieht das oft anders aus. Für Flathmann zählt daher bei Cloud-Lösungen für junge Unternehmen dasselbe Argument wie bei On-premises-Anwendungen: „Im Idealfall stammen alle Anwendungen aus einer Hand. Dann gibt es keine Kompatibilitätsprobleme.“

Dennoch kommt es auch bei Start-ups vor, dass On-premises- und Cloud-Produkte zusammenspielen müssen, z.B. weil das Unternehmen nicht alle Daten aus der Hand geben mag. „Viele Unternehmen möchten ihre Finanzbuchhaltung nicht in eine Cloud geben. Das ist legitim. Wichtig ist nur, dass die Anwendungen miteinander kombinierbar sind und man sich alle Optionen offen lassen kann“, sagt Flathmann zum Thema Hybridlösungen.

In jedem Fall sollten sich die Verantwortlichen mit Partnern zusammensetzen, die sich auch fachlich in der Materie auskennen und wissen, welche Probleme auf ein Unternehmen dieser Größe in dieser Branche in dieser Phase zukommen können. So macht es für einen kleinen Webshop freilich wenig Sinn, eine Lösung zu etablieren, die einem internationalen Konzern gut stehen würde. „Ich frage meine Kunden, wie sie sich im Wettbewerb absetzen wollen und welche Funktionen eine Software mitbringen muss, damit sie die Geschäftsidee umsetzen kann“, berichtet Flathmann. „Nur so kann man beurteilen, ob eine Standardsoftware die Prozesse abbilden kann. Dieser Aspekt wird oft übersehen. Dann – und nur dann – arbeitet das Unternehmen vom Start weg mit kostenoptimalen, professionellen Lösungen, die ausbaufähig sind und mit dem Geschäft Schritt halten können“.

Fazit: Business-Werkzeug mitwachsen lassen

Die Designer-Schreibtischleuchte aus dem eingangs genannten Realbeispiel ist übrigens (Stand 16. Juli 2015) noch immer im Sortiment. Kunden können bis zu 10.000 Stück ordern, und den Betrag von 1 Mio. Euro bequem über die Kreditkarte abrechnen. Zumindest theoretisch. Solche Fehler dürfen natürlich nicht sein. IT-Lösungen, die mitwachsen können und in jeder Phase der Firmenentwicklung die tatsächlichen Prozesse verlässlich abbilden, schaffen solche Geschäftsrisiken von vornherein aus der Welt.

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