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Storage im Mittelstand, Teil 1

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Speicherverwaltung wird Geschäftsgrundlage

3dmentat

Von Sabine Philipp im Auftrag von Oracle Deutschland

In der aktuellen Studie zum digitalen Universum prophezeit IDC wieder einen neuen Rekord: 2020 soll die Gesamt­menge an digitaler Infor­mation ganze 40 Zetta­byte umfassen – das ist eine Vier mit 21 Nullen und immer­hin um beachtliche 14 % mehr, als die Experten noch 2011 vorher­gesagt hatten. Mit diesem rasanten Daten­wachstum wird auch die Bedeutung von Speicher­systemen noch einmal zunehmen.

Bei Speichersystemen geht es immer um zweierlei: Daten vorzuhalten und sie lesbar, verfügbar und analysierbar zu halten. „Ein Storage-System besteht aus einer Kontrolleinheit, einem Speichermedium wie z.B. klassischen HDD-Festplatten oder SSD-Speicher, einer Verbindungsstelle in die IT, die im Optimalfall verschiedene Protokolltechniken unterstützt, sowie aus Basiskomponenten wie z.B. Netzteilen“, erklärt Olaf van der Weide, Sales Consultant bei Oracle Deutschland. Er sagt auch gleich, dass im besten Fall alle wesentlichen Komponenten doppelt (redundant) ausgelegt sein sollten, damit auch bei einem Ausfall die Arbeit weitergehen kann. Stillstand bedeutet Umsatzverlust.

Konsolidiertes Storage Management ist effizienter

Da weder die Mitarbeiterzahlen noch die IT-Budgets so stark wie die Daten wachsen werden, ist es wichtig, der IT-Abteilung mit einem gut angelegten Datenmanagement so viel Arbeit wie möglich abzunehmen. Van der Weide setzt hier klare Präferenzen: „Das Managementsystem sollte so aufgebaut sein, dass der Administrator mit einem Blick auf dem Bildschirm erkennt, ob es im System Engpässe gibt und wie er sie beheben kann. Ein vernünftiges Speichermanagement ist einfachen Worten: ein automatisches.“

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Olaf van der Weide ist Sales Development Manager Disk Storage Europe North bei Oracle Deutschland. Der Elektrotechniker beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit dem Thema Storage, Archive, Backup & Recovery und leitete zunächst als Projektmanager, später als Chef-IT-Architekt verschiedene Vorhaben zu anspruchsvollen Storage-Lösungen.


Olaf van der Weide, Sales Development Manager Diskstorage EMEA North, Oracle Hardware Sales, olaf.van.der.weide@oracle.com, www.oracle.de

Bewährt haben sich zentrale Lösungen aus einem Guss, die bereits verschiedene Data Services, Automatismen und Tools zur Verarbeitung und Verwaltung enthalten. „Solche Engineered Systems verhindern Reibungsverluste und stellen größtmögliche Kompatibilität sicher“, erklärt van der Weide. Man kann zwar durchaus Komponenten verschiedener Hersteller zusammensetzen und auf diese Weise die Anschaffungsausgaben senken, aber in der Gesamtkostenbetrachtung (TCO) kommen solche Lösungen eher schlecht weg: „Müssen Services dazugekauft werden, schraubt das natürlich die Kosten in die Höhe. Wenn dann noch verschiedene Anbieter involviert sind, steigt außerdem Verwaltungsaufwand, was sich wiederum auf die Arbeitsstunden niederschlägt.“ Der Fachmann hat oft genug die Erfahrung gemacht, dass viele Unternehmen Äpfel mit Birnen vergleichen und am Ende mehr zahlen.

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Oracle ZFS Storage Appliances
Für genau diese Anforderungen hat Oracle die ZFS Storage Appliances entwickelt, Lösungen für professionelles Network-attached Storage (NAS). Dieses System reduziert die Kosten, die Komplexität und die benötigte Kapazität der Speicherumgebung erheblich. Das Application-Engineered-Storage-System verfügt über eine am Markt einmalige Oracle-Software-Integration, die extrem hohe Geschwindigkeiten und eine kaum zu übertreffende Effektivität ermöglichen.

Die Oracle ZFS Storage Appliance ist eine stabile und hochverfügbare Speicherplattform für Unternehmensdaten, die die hohen Durchsatzanforderungen des Marktes und der Oracle Engineered Systems erfüllt. Sie liefert eine flexible Speicherarchitektur, automatisiertes Echtzeitmanagement und hat immense Kostenvorteile in Infrastrukturen mit unterschiedlichsten Lastverhalten (virtualisierte Umgebungen, Speicherkonsolidierungen, Test- und Entwicklungsumgebungen, Business Intelligence/Data Warehouse und Datensicherung). Damit ist dieses System für die Anforderungen heutiger und künftiger IT-Landschaften bestens gerüstet.


ORACLE Deutschland B.V. & Co. KG, Riesstraße 25, 80992 München, Tel.: 0800-1824138, dir_ie@oracle.com, www.oracle.de

Klare Definitionen ergeben saubere Lösungen

In jedem Fall sollte zwischen Anwenderunternehmen und Anbieter Klarheit darüber herrschen, was gewünscht und gemeint ist – es geht also um die eindeutige Definition von Begriffen. In der Praxis kommt es nämlich oft genug vor, dass die Parteien ganz unterschiedliche Vorstellungen von einer bestimmten Funktion haben. Die klare Explizierung von Vertragsbegriffen ist daher ein Muss.

Um derartige Missverständnisse von vornherein auszuschließen, erstellen viele Unternehmen bei größeren Projekten vor Vertragsabschluss einen Letter of Intent. Mit dieser noch unverbindlichen Absichtserklärung benennen die Vertragspartner den Gegenstand und bekunden ihr Interesse an einer Zusammenarbeit. In einem Lastenheft beschreibt der Auftragnehmer dann u.a. das Projekt, den Ist-Zustand und seine Anforderungen an die IT. Der Auftragnehmer legt ein entsprechendes Pflichtenheft vor. In diesem legt er dar, wie er das Vorhaben umzusetzen gedenkt. Wichtige Punkte sind in diesem Kontext Sinn und Zweck des Projekts, technische Funktionalitäten und die Datenübergabe.

Serie: Storage im Mittelstand
Teil 1 rät zu einem vernünftigen Storage Management, bevor die Big-Data-Welle die Kapazitäten auswäscht. Teil 2 erklärt, wie eine zukunftstaugliche Speicherlösung ausgelegt ist und welche Funktionen unabdingbar sind.

Fazit: Gute Systeme sind ausbaufähig

Und noch ein weiterer Punkt ist mit Blick auf die weitere Entwicklung von entscheidender Bedeutung: „Damit die Systeme zukunftssicher sind“, sagt van der Weide, „müssen sie mit exponentiellem Datenwachstum umgehen können.“ Sie müssen zugleich eine immer größere und immer schneller wachsende Menge von Alt- und Archivdaten verwalten und zugleich eine immer größere Menge von neuen Informationen z.T. in Echtzeit parat halten.

In Teil 2 dieser Serie erklärt van der Weide, wie Unternehmen genau dies erreichen und ihre Systeme möglichst effizient nutzen.

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