Kostenloser Online-Pressedienst für den Mittelstand

Mit einem kostenlosen Presseforum Mittelstand bietet die Initiative Perspektive Mittelstand einen neuen Online-Pressedienst, über den Unternehmen kostenfrei Pressemitteilungen einstellen und nach solchen recherchieren können. Für die Recherche stehen Journalisten umfangreiche Suchfunktionen und den Unternehmen Tools zur Optimierung ihrer Pressemeldungen für Suchmaschinen zur Verfügung. Um das Ranking zu erhöhen, arbeitet der neue Online-Pressedienst außerdem ab Februar mit Partnerportalen wie www.advogarant.de, www.handwerkernet.de und www.ecc-handel.de zusammen. +++

Mittelstand auch links der Mitte attraktiv

In harten Zeiten ist der Mittelstand auch links der Mitte attraktiv. Anlässlich der Diagnose Mittelstand des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes proklamierte Ludwig Stiegler, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und gewerkschaftsnah, in einer Pressemitteilung: „Mittelstand und Handwerk sind bei der SPD bestens aufgehoben, sie werden durch unsere auch in die Regierungskoalition eingebrachten finanziellen und steuerlichen Maßnahmen weiter nachhaltig gestärkt.“ Stiegler nutzte den Anlass geschickt, um an eine Reihe mittelstandsfreundlicher Vorhaben der Koalition zu erinnern, die zwar mit Zustimmung seiner Fraktion Eingang in das Regierungsprogramm fanden, aber tatsächlich aus den Reihen des Partners CDU/CSU stammen. (ml)

Selbsthilfeverein bietet IT-Versicherung inklusive

Gerade kleine Firmen haben oft nicht die finanzielle Kraft, ihre IT-Struktur umfassend zu versichern. Umso interessanter und nützlicher ist eine neue Daten- und Hardware-Versicherung für den Mittelstand, den die Nationale Initiative für Internet-Sicherheit e. V. (NIFIS) ihren Mitgliedern bietet. Der Verein ist nach eigenen Angaben nicht gewinnorientiert und versteht sich als Selbsthilfeorganisation der Wirtschaft. +++

Mittelstand interessiert sich für Business Intelligence

Wie IDC meldet, interessiert sich zunehmend auch der Mittelstand für so genannte Business Intelligence, also Software, die operationale Daten in Wissen verwandelt, das Unternehmensentscheidungen ermöglicht. Laut  IDC-Studie wächst der deutsche Markt für solche Software jährlich um ca. fünf Prozent und wird im Jahr 2009 voraussichtlich ein Volumen von 350 Millionen Dollar erreichen. +++

Ein Gespenst geht (wieder) um …

Ein Gespenst geht (wieder) um, aber nicht das des Kommunismus, sondern einer Website der besonderen Art: Dotcomtod lebt als BooCompany neu auf, missgünstige Angestellte und Konkurrenten dürfen wieder Gerüchte in die Welt setzen. Gewiss ist solchen Aktivitäten ein gewisser Unterhaltungswert nicht abzusprechen. Der Flurschaden gerade für kleine und junge Unternehmen ohne hauseigene Rechtsabteilung ist allerdings schnell existenzbedrohend und entbehrt oft jeder sachlichen Grundlage. Die wenigen berechtigten Vorwürfe gehören wiederum vor Arbeitsgerichte und nicht auf den Marktplatz. +++

E-Learning-Einsatz in KMU mangelhaft

Nach Meinung des Gelsenkirchener Instituts für Arbeit und Technik (IATGE) nutzen kleine und mittlere Unternehmen die Informations- und Kommunikationstechnologie für die Schulung ihrer Mitarbeiter noch viel zu wenig. Im Rahmen des Projektes ARIEL (Analysing and Reporting on the Implementation of Electronic Learning in Europe) hat das IATGE in Kooperation mit Wissenschaftlern und Praktikern aus Irland, Italien, Ungarn und Rumänien E-Learning-Projekte der Europäischen Union untersucht und Empfehlungen für die sinnvolle Nutzung in KMU ausgesprochen. +++

Entwarnung für Bierbrauer und Winzer

In den letzten Wochen waren vor allem im Umfeld des Deutschen Brauer Bundes Gerüchte aufgetaucht, die EU-Kommission plane ein Verbot für Alkoholwerbung, das vor allem mittelständische Brauereien und Winzer treffen würde. Den Gerüchten widersprach jetzt der Leiter der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland, Dr. Gerhard Sabathil „Mit Befremden habe ich die Berichte zu vermeintlichen Plänen der EU-Kommission für eine neue Alkoholpolitik zur Kenntnis genommen. Anders als berichtet, gibt es in der EU-Kommission bisher keinen Aktionsplan zum Umgang mit Alkohol. Weder der Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz, Markos Kyprianou, noch die Kommission als Ganzes haben dazu Beschlüsse gefasst.“ +++

Empfehlungen der EU-Kommission (Auszug)

Die Empfehlungen der EU-Kommission an den Europäischen Rat im März 2006 enthalten unter anderem einen Abschnitt, der besonders die Situation der KMUs in Europa stärken soll. Die fünf entsprechenden Punkte der Empfehlung lauten: +++

EU uneins über Mehrwertsteuer-Sondersätze

Wie die Europäische Kommission mitteilt, haben sich die EU-Finanzminister im Streit um reduzierte Mehrwertsteuersätze einander angenähert. In einigen Staaten der EU gelten für besonders arbeitsintensive Dienstleistungen wie Friseure, Schuhmacher oder häusliche Pflegedienste ermäßigte Steuersätze. Ähnliches fordern auch Mittelstandsverbände in Deutschland. Die bestehenden Sonderregelungen in EU-Staaten galten bis Anfang 2006 und sollen nun bis Ende 2010 verlängert werden. Der Streit gilt einer möglichen Ausweitung auf weitere Berufe. +++

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