Nachdem der Europäische Gerichtshof das Glücksspiel-Monopol des Staates gekippt hat, streitet die Branche über Weichenstellungen. Welche Auswirkungen auf das Wachstum und den Arbeitsmarkt zu erwarten sind, haben wir den Vorsitzenden des Verbands der Deutschen Automatenindustrie (VDAI), Uwe Christiansen, gefragt. +++
Was bei Online-Bewertungen erlaubt ist
Ziemlich viel, denn die Meinungsfreiheit im Web reicht weit, bevor die Grenze zur böswilligen Herabwürdigung überschritten ist. Ab wann und mit welchen Gründen die Rechtsprechung Erfahrungsberichte & Co. als geschäftsschädigend wertet, hat sich dieser Schwerpunktbeitrag angesehen. +++
Wer Nachwuchs fürs Bäckerhandwerk begeistert
Günther Kremer aus Velen weiß, dass zur Ausbildung immer zwei gehören. Über den Erfolg entscheidet für den Praktiker zuerst die Qualität der Lehre: „Wir sind willens, diesen Menschen auszubilden und ihm unser Wissen zu vermitteln,“ sagt Kremer im Interview. „Und dann packen wir das auch.“ +++
Gartner CIO Agenda 2011
Cloud Computing wird 2011 wichtigste Technologie
Eine in 50 Ländern vom September bis Dezember 2010 von Gartner EXP durchgeführte Umfrage unter 2.014 CIOs aus Unternehmen und dem öffentlichen Sektor, die zusammen über ein IT-Budget von 160 Milliarden US-Dollar verfügen, hat Cloud Computing als wichtigste Technologie für das Jahr 2011 identifiziert. Die Umfrage zeigt zudem, dass Geschäftsführer die IT als Faktor für Umsatzwachstum sehen.
Tarifrunde 2011
IG Bau fordert 5,9 Prozent Lohnerhöhung
Wenn am 4. März in Berlin die Tarifverhandlungen im Baugewerbe beginnen, wird voraussichtlich eine Forderung der IG Bau nach einer 5,9-prozentigen Tariferhöhung auf dem Tisch liegen. Das aber sei erheblich zu hoch gegriffen, kritisiert Dipl.-Ing. Klaus Hering, seines Zeichens Vizepräsident des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie und im März Verhandlungsführer auf Arbeitgeberseite. Sein wichtigstes Gegenargument dürfte dann der leicht gesunkene Umsatz des Bauhauptgewerbes sein.
Bundesregierung
Jahreswirtschaftsbericht 2011 voller Optimismus
Das Bundeskabinett beschloss gestern den Jahreswirtschaftsbericht 2011 mit dem programmatischen Titel Deutschland im Aufschwung – den Wohlstand von morgen sichern. Darin prognostiziert die Bundesregierung, nach einem Rekordwachstum von 3,6 % im Jahr 2010 werde das reale Bruttoinlandsprodukt 2011 um durchschnittlich 2,3 % ansteigen. Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle lobte bei der Vorstellung des Berichts ausdrücklich den Anteil der Wirtschaft am Nachkrisenboom: Sie habe Deutschland förmlich aus dem Konjunkturkeller katapultiert. Der Bundeswirtschaftsminister reklamierte aber auch für die regierende Koalition einen kräftigen Anteil am Erfolg: Das Wachstumsbeschleunigungsgesetz sei seinem Namen gerecht geworden.
Erzeugerpreise im Dezember
Gewerbliche Produkte 5,3 Prozent teurer als 2009

Bundesstatistik
Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lag im Dezember 2010 um 5,3 % höher als im Dezember des Vorjahres (Vergleichswert im November: +4,4 %). Gegenüber dem Vormonat November stieg der Index um 0,7 %. Den größten Einfluss auf die Jahresveränderungsrate hatten im Dezember 2010 die Preissteigerungen für Energie. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurde Energie um 9,2 % teurer gehandelt. Gegenüber November stiegen die Preise für Energie um 1,5 %.
Bauinvestitionen
Stärkstes Wachstum seit vier Jahren

Bundesstatistik
Der Umfang der Bauinvestitionen in Deutschland ist im Jahr 2010 deutlich gestiegen. Musste die Branche 2009 gegenüber 2008 noch einen Rückgang um 1,5 % verkraften, so kann sie sich nun umso mehr freuen: Trotz negativer Witterungseinflüsse zu Beginn und zum Ende des Jahres stieg das Volumen 2010 gegenüber 2009 preisbereinigt um 2,8 %. Einen stärkeren Investitionsschub gab es seit rund vier Jahren nicht mehr.
ZEW-Konjunkturerwartungen
Erwartungen noch unter Mittelwert aber steigend
Die Konjunkturerwartungen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) für Deutschland sind im Januar 2011 (von 4,3 Punkten im Dezember) um 11,1 Punkte auf nunmehr 15,4 Punkte gestiegen. Dieser Wert bedeutet trotz der starken Steigerung, dass die Erwartungshaltung der Finanzmarktexperten derzeit noch immer deutlich geringer ist, als im historischen Mittel (entsprechend 26,8 Punkten). Die befragten Experten erwarten aber offenbar eine Fortsetzung der positiven Wirtschaftsentwicklung.
Automatenbranche
Glücksspiele dürfen nicht ins Internet abwandern
In Düsseldorf findet derzeit (8. bis 21. Januar) die Internationale Fachmesse für Unterhaltungs- und Warenautomaten (ima) statt. Eines der wichtigsten Themen der Branche: Wie geht es nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs, mit dem das Glücksspiel-Monopol des Staates gekippt wurde, weiter? Von den anstehenden Weichenstellungen hängt nicht nur das Wachstum der Branche ab, sondern auch der mit der Branche verknüpfte Arbeitsmarkt. Wir sprachen darüber mit Uwe Christiansen, dem Vorsitzenden des Verbands der Deutschen Automatenindustrie (VDAI).
Neu im Pressezentrum
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