Mobile Bezahldienste

Deutsche sind bei M-Payment noch kritisch

Wie eine Umfrage der Unternehmensberatung Putz & Partner ergab, wünscht sich nur rund jeder vierte Deutsche, seine Einkäufe künftig auch mit dem Handy bezahlen zu können; das angekündigte mobile Zahlsystem für EC-Karten schneidet mit 28 % kaum besser ab. Für 54 % kommt keinerlei Nutzung mobiler Zahlsysteme in Betracht. In einem Punkt werden die Betreiber solcher Systeme besonders kritisch beäugt. +++

IAB-Studie

Ältere bei Jobsuche noch immer benachteiligt

Download Studie

Download (engl.spr.) Studie

Auch wenn die Chancen älterer Arbeitsloser einen Job zu finden in den letzten Jahren etwas gestiegen sind, gilt noch immer: Je älter ein Bewerber ist, desto geringer sind die Aussichten, eine Beschäf­tigung zu finden. Das belegt eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Hinzu kommt, dass ein Großteil der Ver­besserung lediglich auf statistischen Effekten beruht, die mit einer substanziellen Verbes­serung wenig zu tun haben: So stiegen die Beschäftigungschancen unter anderem durch einen wachsenden Anteil arbeitender Frauen und dem „Hineinaltern“ der geburtenstar­ken Jahrgänge in die Seniorenzone. +++

Studie Climate Engineering

Können großtechnische Eingriffe unser Klima retten?

Download der Bestandsaufnahme der Debatte

Download der Bestandsaufnahme der Debatte

Viele Probleme der Vergangenheit konnten mit großtechnischen Maßnahmen gelöst werden, darunter die Wasserversorgung ganzer Wüstengebiete. Allerdings stellten sich oft im Nachhinein unvorhergesehene Nebenwirkungen ein, deren Schadenspotenziale denen des scheinbar gelösten Problems in nichts nachstanden. Mit Vorsicht werden daher aktuelle Vorschläge der Wissenschaft aufgenommen, auch den globalen Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre mit Climate Engineering – also großtechnischen Eingriffen – zu bekämpfen. Andererseits drängt die Zeit. Eine wissenschaftliche Studie versucht nun, den aktuellen Kenntnisstand erstmals wissenschaftlich umfassend darzustellen. +++

KPMG-Studie

Kampf gegen Geldwäsche wird immer teurer

Download der Studie (englisch)

Download der (engl.spr.) Studie

Geldwäsche scheint auf den ersten Blick eine Frage der Moral und nicht der Wirtschaft zu sein. Auf den zweiten Blick zeigt sich aber, dass Geldwäsche völlig unabhängig von einer moralischen Wertung die Wirtschaft vor unkalkulierbare Risiken stellt, weil es die Markgesetze sowohl der Realwirtschaft als auch des Finanzmarktes aushebelt. Bei der Geldwäsche steht die Verschleierung an erster Stelle, nicht die Profitabilität einer Investition. Damit unterläuft sie den fairen Wettbewerb mit anderem Kapital und wird zum Risiko. Klug und verantwortungsvoll geführte Banken investieren deshalb mehr denn je in den Kampf gegen Geldwäsche, wie eine Studie der Unternehmensberatung KPMG zeigt. +++

Identitätsmanagement

Gefahr erkannt, aber Single Sign-on vertrödelt

Logo der Hochschule Coburg

Deutsche Unternehmen sind sich offenbar bewusst, dass die eigenen Mitarbeiter, wenn sie unberechtigt auf Informationen zugreifen, eine der brisantesten Gefahren für die Datensicherheit darstellen. Die bevorzugten Strategien sind jedoch durchaus unterschiedlich, die eine aktuelle Umfrage von Informatikern der Hochschule Coburg zeigt. +++

Kundendienst im Online-Shop

Junge Käufer sind ungeduldiger

Drei Viertel aller Online-Shopper brechen die Suche im Internet-Shop vorzeitig ab, wenn der Service Mängel zeigt. Zu diesem Ergebnis kommt die PIM-Trendstudie 2011 „Produktinformationen als Umsatztreiber in Online-Shops“ von novomind. Hauptdefizite seien die unzureichende Darstellung der Artikel sowie eine zu komplizierte Suche und Navigation. +++

Frankfurter Buchmesse

Elektronische Bücher sind klimaschonender

Download der Studie PROSA

Download der Studie PROSA

Bücher sind ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Kultur, wie die gerade stattfindende Frankfurter Buchmesse erneut bestätigt. Aber Bücher in der herkömmlichen Form auf Papier belasten auch die Umwelt. Diese Belastung kann man durch den Konsum der Bücher in elektronischer Form deutlich reduzieren – zumindest, wenn man zu den Viellesern gehört, die jährlich zehn oder mehr Bücher lesen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie PROSA des Öko-Instituts, in der Anforderungen für die Kriterien des Blauen Engels für E-Book-Reader definiert werden. Dabei macht es durchaus nochmals einen Unterschied, mit welcher Art von E-Book-Reader man schmökert. +++

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