Gastgewerbe verlor im Juli erneut Umsatz

Zahlen des Statistischen Bundesamts

Zahlen des Statistischen Bundesamts

Kräftig war der Umsatzverlust des deutschen Gastgewerbes im Juli, verglichen mit dem Juli letzten Jahres: Nominal büßte das Gewerbe insgesamt 3,3 % ein, real 5,3 %. Aber auch der Vormonatsvergleich ist enttäuschend. So lag der kalender- und saisonbereinigte Umsatz im Juli nominal auf dem Niveau des Juni, real aber 0,4 % darunter. Von Januar bis Juli 2009 setzten die Gastgewerbeunternehmen in Deutschland nominal 4,4 % und real 6,6 % weniger um als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. +++

Inflationsraten in Europa nahe der Nulllinie

Eurostat-Daten

Eurostat-Daten

Die Inflationsrate der Eurozone (EZ16) lag im August 2009 gegenüber dem August 2008 bei -0,2 % und gegenüber dem Juli 2009 bei +0,3 %. Ähnlich gering fielen die aktuellen Inflationswerte in der weiter gefassten EU27 aus: Hier lag im August die jährliche Inflationsrate bei +0,6 %. Die monatliche Inflationsrate betrug – wie schon in der Eurozone – lediglich +0,3 %. +++

Neues KfW-Programm soll Export stützen

Die KfW Bankengruppe beabsichtigt, möglichst rasch ein Programm aufzusetzen, das durch die Bereitstellung langfristiger Refinanzierungsmittel seitens der KfW die Finanzierungssituation für die deutsche Exportwirtschaft verbessern soll. Derzeit können sich deutsche Exporteure und ihre Banken mit den bestehenden Instrumenten von Bund und Euler Hermes gegen Zahlungsausfälle der Importeure zwar versichern. Den Kreditinstituten fällt es jedoch schwer, am Kapitalmarkt die erforderlichen langfristigen Mittel zur Refinanzierung der dazu nötigen Kredite aufzunehmen. +++

Portabler A4-Duplex-Scanner erlaubt mobile Erfassung

Canon Imageformula P-150

Canon Imageformula P-150

Canon hat gestern auf der DMS Expo europaweit erstmalig den portablen A4-Duplex-Scanner Canon Imageformula P-150 gezeigt. Der mobil einsetzbare High-Speed-Dokumentenscanner soll sich dank integrierter Software ohne Softwareinstallation (“Plug&Scan-Funktion”) sofort an jedem PC mit USB-Anschluss betreiben lassen und wird über die USB-Verbindung mit Strom versorgt. Für produktive Stapelverarbeitung steht zudem ein automatischer Dokumenteneinzug für bis zu 20 Blatt zur Verfügung. +++

Laptop-Unterlage erlaubt kühle Arbeit auf dem Schoß

Logitech Portable Lapdesk N315

Logitech Portable Lapdesk N315

Logitech bietet mit dem Portable Lapdesk N315 eine Unterlage für Notebooks an, mit der man überall komfortabel arbeiten kann und dabei vor dem unangenehm warmen bis heißen Unterboden des Geräts geschützt sein soll. Dank ihres dünnen und leichten Designs soll sie sich leicht verstauen und mitnehmen lassen. +++

Direktbank führt 'Beipackzettel' für Anlageprodukte ein

Beipackzettel-Beispiel

Beipackzettel-Beispiel

Die Direktbank ING-DiBa will zukünftig allen von ihr angebotenen Anlageprodukten ein Pro­dukt­infor­ma­tions­blatt beilegen, ähnlich den Beipackzetteln für Medikamente. Das standardisierte Pro­dukt­infor­ma­tions­blatt soll Kunden und Interessenten über die wesentlichen Merkmale einer Anlage komprimiert informieren und verschiedene Produkte miteinander vergleichen. Als erstes deutsches Kreditinstitut setze die Bank damit eine Empfehlung der Bun­des­ver­brau­cher­schutz­mi­nis­ter­in Ilse Aigner um, begründet die Direktbank ihr überraschendes Vorpreschen in der Branche. +++

Elektroingenieure von Arbeitslosigkeit kaum betroffen

Die Anzahl arbeitsloser Ingenieure der Elektro- und Informationstechnik ist nach Angaben des Verbands der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) trotz Wirt­schafts­kri­se noch immer sehr niedrig. Die vom VDE errechnete Arbeitslosenquote erreicht gerade einmal 2,3 %. Selbst in den Boomzeiten letzten Jahres lag sie mit 1,9 % kaum niedriger. Die Entwicklungsabteilungen in Elektrounternehmen arbeiten größtenteils trotz Kurzarbeit unvermindert weiter, berichtet der Verband. +++

Arbeitslosigkeit 2010 weniger schlimm als erwartet?

Zum Download

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Die Arbeitslosenzahlen werden 2010 wohl nicht so stark steigen, wie viele Experten noch vor kurzem befürchteten. Das zur Bundesagentur für Arbeit gehörende Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) geht in seiner heute veröffentlichten Arbeitsmarktprojektion davon aus, dass es 2010 im Jahresdurchschnitt 4,1 Millionen Arbeitslose geben wird. Selbst in den ungünstigen Wintermonaten werde die 5-Millionen-Marke nicht erreichen werden, glauben die Arbeitsmarktforscher des IAB. Als Ursache nennen sie das offensichtliche Ende der wirtschaftlichen Talfahrt. +++

Tipps, wie man dubiose Anlageangebote erkennt

Der Anlagebetrug scheint in Deutschland den Rückzug angetreten zu haben – sicher eine Nebenwirkung der Finanzkrise und des gestiegenen Misstrauens der Anleger. So ist die Zahl der vom Bundeskriminalamt erfassten Fälle von Beteiligungs- und Ka­pi­tal­an­la­ge­be­trug 2008 gegenüber dem Vorjahr um 31 % auf 5527 Fälle zurückgegangen. Auch die Auf­klä­rungs­quo­te war mit 98,5 % erfreulich hoch. Für eine Entwarnung besteht laut Ban­ken­ver­band aber kein Anlass. +++

Arbeitskosten in der Eurozone um 4,0 % gestiegen

Entwicklung der Arbeitskosten

Entwicklung der Arbeitskosten

Arbeit ist nach Angaben des europäischen Amts für Sta­tis­tik, Eurostat, in nahezu ganz Europa teurer geworden. In der Eurozone (EZ16) sind die Kosten für die Stunde Arbeit im zweiten Quartal 2009 gegenüber dem zweiten Quartal 2008 nominal um 4,0 % gestiegen. Im ersten Quartal betrug der Anstieg noch 3,6 %. In der EU27 lag die jähr­li­che Stei­gerungs­rate im zweiten Quartal 2009 bei 3,7 %, nach einem Anstieg um 1,3 % im ersten Quartal. +++

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