Empfehlung des Bioökonomierats

Nutzung der Bioenergie muss korrigiert werden

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Der Ausbau der Bioenergie im Zuge der Energie­wende soll sich nach Einschätzung des Bioökono­mierats der Bundesregierung stärker an Wirt­schaftlichkeitskriterien orientieren und der Ernäh­rungssicherung Priorität einräumen. Noch höhere Importe von Agrarrohstoffen für die Bioenergie­gewinnung dürften nicht dazu führen, dass der Welt­hunger weiter zunimmt, warnen die am Gremium beteiligten Forscher. Andernfalls seien politische Unruhen in den Entwicklungs- und Schwellenländern zu befürchten +++

FEI-Tagungsband

Industrielle Gemeinschaftsforschung macht Mittelstand innovativer

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Industrielle Gemeinschaftsforschung kann mittelstän­dischen Unternehmen helfen, Produkte auf den Markt zu bringen, deren Entwicklung diese im Alleingang nicht stemmen könnten. Das beweisen die Beiträge von sechs Projektleitern aus der Lebensmittelindus­trie im aktuellen Tagungsband zu einer Mitte Januar vom Forschungskreis der Ernährungsindustrie (FEI) abgehaltenen Tagung. Die Veranstaltung war der Gemeinschaftsforschung als Instrument des innovativen Mittelstands gewidmet. +++

Hans-Böckler-Studie

Werden Kapital- und Unternehmenseinkommen zu gering besteuert?

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Nach Meinung zweier gewerkschaftsnaher Steuer­experten werden Kapital- und Unternehmenseinkom­men in der Tat zu gering besteuert. Das gehe aus ihrer, im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung ent­standenen Studie klar hervor, betonen die beiden Wissenschaftler. Sie argumentieren mit einem seit den 1980er-Jahren gestiegenen Anteil der Arbeitnehmer an der Finanzierung öffentlicher Aufgaben. So habe der Anteil der Lohnempfänger am Volkseinkommen 2010 lediglich 66 % betragen, während ihr Beitrag zum Aufkommen an Steuern und Abgaben bei rund 80 % lag. +++

Jahreswirtschaftsbericht 2012

Bruttoinlandsprodukt soll um 0,7 Prozent steigen

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Am Mittwoch beschloss das Bundeskabinett den Jahreswirtschaftsbericht 2012. Ihrer Jahresprojektion entsprechend erwartet die Bundesregierung für 2012 einen Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts um 0,7 %. Grund für die positive Einschätzung sei ein „Dreiklang aus steigender Beschäftigung, wachsenden Einkommen und stabilen Preisen“, so Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler. Deutschland bleibe daher auch 2012 ein „Anker für Stabilität und Wachstum in Europa“. +++

EU-Studie

Der Mittelstand ist für ganz Europa ein Jobmotor

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Eine aktuelle Studie der EU-Kommission zeigt, dass der Mittelstand mit seinen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) nicht nur für Deutschland, sondern für die gesamte Europäische Union ein wichtiger Jobmotor ist. So waren 85 % der in der Europäischen Union zwischen 2008 und 2010 neu geschaffenen Arbeitsplätze (Nettozuwachs) KMU zu verdanken. Ihr Beitrag zur Neubeschäftigung übertraf damit die Jobzuwächse aller anderen Unternehmens­klassen bei weitem. Vor allem jüngere Unternehmen aus der Dienstleistungsbranche schufen besonders viele neue Arbeitsstellen. +++

Bürgel-Studie Firmeninsolvenzen 2011

2012 wird die Zahl der Insolvenzen weiter sinken

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Die Zahl der insolventen Firmen hat 2011 deut­lich abgenommen. Das ergeben Analysen der Wirtschaftsauskunftei Bürgel. Nur knapp 30.300 Firmen erwiesen sich 2011 in Deutsch­land als zahlungsunfähig. Das waren knapp 2000 bzw. 6,2 % weniger als 2010. Damit wurde das Niveau der Jahre vor der Finanz- und Wirt­schaftskrise wieder erreicht. Ursache ist die gute Konjunktur. Für 2012 rechnet die Wirtschafts­auskunftei sogar mit bis zu 1 % weniger Firmenpleiten als in 2011. Entgegen dem Trend seien junge Unternehmen jedoch auch im laufenden Jahr besonders pleiteanfällig, warnt die Hamburger Auskunftei. +++

DIA-Deutschland-Trend Vorsorge

Ob die Belegschaft auf bAV setzt, hängt vom Chef ab

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Ob der Chef will oder nicht – die Akzeptanz der betrieblichen Altersvorsorge ist seine Sache, denn seine Meinung zählt bei den Mitarbeitern. Das ergab eine Umfrage des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA), das einmal im Quartal die Stimmungen und Aktivitäten der Bevölkerung zum Thema Vorsorge untersucht und in der Studie DIA-Deutschland Trend Vorsorge veröffentlicht. +++

INSM-Innovationsmonitor 2012

Deutschland liegt bei Innovationen auf Platz 6 von 28

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Im Vergleich der Innovationskraft von 28 OECD-Ländern belegt Deutschland Platz 6. An der Spitze des Gesamtrankings stehen Finnland und die Schweiz, gefolgt von Korea, Dänemark und Kanada. Die USA erreichen lediglich eine mittlere Position. Das Schlussfeld des Rankings bilden die Türkei sowie die Euro-Krisenländer Griechenland, Italien, Portugal, Irland und Spanien. Das Ranking ist Teil des gemeinsamen Innovationsmonitors 2012, des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). +++

DIW-Konjunkturprognose 2012

Erst Konjunktureinbruch, dann kräftiges Wachstum

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Die Eurokrise wird nach Meinung der Experten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) trotz des satten Wirtschaftswachstums um 3 % im abgelaufenen Jahr das Wachstum in diesem Jahr beeinträchtigen. Der Konjunktureinbruch halte aber nur kurze Zeit an, beruhigen die Experten. Bereits ab Sommer sei mit einem erneuten, kräftigen Anstieg zu rechnen. Für 2012 reiche es damit zwar nur noch für ein Wachstum von 0,6 %. 2013 dürfte das Plus aber bereits wieder bei 2,2 % liegen. +++

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