Monitoringbericht

Zum Stand der Energiemärkte Deutschlands

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Rund 80 % des gesamten Zuwachses an Erzeugungskapazitäten im Strommarkt basierten 2009 auf dem Zubau von Solar- und Wind­energieanlagen. Und obwohl Solarpanels 2009 nur rund ein Sechstel des Stromvolumens in die Netze einspeisten, das die Windräder beitrugen, haben die Betreiber der Solaranlagen vergangenes Jahr ungefähr ebenso viele Fördermittel aus der EEG-Umlage bezogen wie die Betreiber der Windenergieanlagen. Diese und viele weitere überraschende Fakten zu den derzeitigen Energiemärkten verrät der brand­aktuelle Monitoringbericht der Bundesnetzagentur. Die um­fang­reiche Studie steht als kostenloser Download im Internet zur Verfügung. +++

Nationale Platt­form Elektromobilität

Deutsche sehen im Elektromotor Antrieb der Zukunft

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Die Mehrheit der Deutschen (60 %) ist der Ansicht, dass Elektro­fahr­zeu­gen die Zukunft gehört. Das ergab eine Umfrage des Markt­forschungsinstituts Aris. Um die Entwicklung dieser Technik zu beschleunigen, rief die Bundesregierung im Mai die Nationale Platt­form Elektromobilität (NPE) mit sieben Arbeitsgruppen ins Leben gerufen, in denen Experten aus Industrie, Wissenschaft und For­schung branchen- und fachübergreifend ermitteln sollten, wo die Chancen und Stärken Deutschlands im Bereich der Elektromobilität liegen. Nun liegt der erste Zwischenbericht der Arbeitsgruppen vor. Er steht als kostenloser Download im Internet bereit. +++

Vierter EUA-Bericht

Grüne Wiesen trotz Wirtschaftswachstum

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Grüne Wiesen und Wirtschaftswachstum sind in Europa kein Wider­spruch. Zu diesem Fazit kommt der von der Europäischen Umwelt­agen­tur (EUA) heute vorgestellte vierte Bericht Die Umwelt in Europa – Zustand und Ausblick (SOER 2010). Der Bericht ist eine umfas­sen­de Bestandsaufnahme, wie und warum sich die Umwelt in Eu­ro­pa verändert und was Eu­ro­pa dagegen unternimmt. Er weist schlüs­sig nach, dass ein ganzheitlicher Ansatz für die Umgestaltung Eu­ro­pas hin zu einer ressourceneffizienten grünen Wirtschaft nicht nur zu einer gesunden Umwelt führen, sondern auch den Wohlstand und sozialen Zusammenhalt fördern kann. +++

Konjunkturumfrage Herbst 2010

Mehrheit der Unternehmen schaut optimistisch auf 2011

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Laut der aktuellen Konjunkturumfrage Herbst 2010 des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) erwarten 55 % der Unternehmen in Deutschland für 2011 bessere Geschäfte, als im laufenden Jahr, nur 9 % rechnen mit einem Rückgang. Diese Einschätzung zieht sich durch alle Wirtschaftssektoren. Die größte Zuversicht legen aller­dings die Hersteller von Investitionsgütern an den Tag: 72 % gehen von einem steigenden Output aus und nur 5 % halten ein Minus für wahrscheinlich. An der Umfrage beteiligten sich mehr als 1.800 Unternehmen in West- und Ostdeutschland. Auch weiterhin ein Pfeiler des Konjunkturaufschwungs bleibt wohl das Auslands­ge­schäft +++

Insolvenzen im Jahr 2010

Weniger Unternehmen, aber mehr Verbraucher pleite

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2010 verringerte sich die Zahl der Unternehmensinsolvenzen um 2,5 % bzw. rund 830 Fälle auf 32.100 Fälle. Das meldete heute Creditreform. Beruhigend auf das Insolvenzgeschehen habe – neben dem kräftig anziehenden Exportmotor – das Anspringen der Bin­nen­nachfrage sowie die Entspannung auf den Finanzmärkten gewirkt. Im Gegensatz zur Entwicklung bei den Unternehmensinsolvenzen erhöhte sich die Zahl der Verbraucherinsolvenzen im laufenden Jahr jedoch deutlich. Mit 111.800 neuen Fällen wurde nicht nur der Vorjahreswert (100.790 Fälle) um 10,9 % übertroffen sondern auch ein Negativrekord erreicht. +++

Energie-Infrastruktur

VDE fordert zügigen Ausbau der Stromnetze

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Die Infrastruktur des deutschen Stromnetzes – und zwar sowohl auf der Transport- als auch auf der Verteilungsebene – müsse dringend und rasch ausgebaut werden, sonst seien die deutschen, aber auch die europäischen Klimaziele gefährdet, warnt der Verband der Elek­tro­technik Elektronik Informationstechnik (VDE) in seinem Posi­ti­ons­pa­pier Übertragung elektrischer Energie. Es basiert auf den Ergebnissen der zweiten Netzstudie der Deutschen Energie-Agentur (Zusammenfassung hier), die – wie bereits zahlreiche Studien zuvor – zu dem Schluss kommt, dass die Stromnetze in Deutschland zur Bewältigung der anstehenden Aufgaben deutlich ausgebaut werden müssen (wir berichteten bereits über die Studie). +++

Unternehmenskredite

Damoklesschwert Mezzanine-Tilgung

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In den Jahren vor der Finanzkrise rieten seriöse Finanzierungsex­per­ten mittelständischen Unternehmen mit geringer Bonität oder aus­ge­schöpften Kreditlinien immer wieder dazu, an Mezzanine-Pro­gram­men teilzunehmen, um ihre Kapitallücken zu schließen. Nun, da die Programm-Mezzanine auslaufen und die abschließenden Tilgungen anstehen, müssen in vielen Fällen mangels Kapital für die Rück­zah­lung Anschlussfinanzierungen her. Ähnlich günstige kapital­markt­orientierte Finanzierungsform gibt es aber mittlerweile nicht mehr. Damit stellt sich die Refinanzierung für viele Unternehmen als exis­tenz­bedrohende Falle dar, wie eine aktuelle Studie der EBS Busi­ness School und IKB Deutsche Industriebank ergab. +++

KfW-Mittelstandspanel

Mittelstand zeigte in der Krise große Kraft

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Der Mittelstand in Deutschland habe sich in der Finanz- und Wirt­schafts­krise als äußerst robust erwiesen, meldet die KfW Ban­ken­grup­pe in ihrem aktuellen KfW-Mittelstandspanel. Im Jahr 2009 hätten die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zwar Um­satz­ein­brüche von 6,2 % erlitten, aber ihre Ertragslage weitgehend stabil halten können. Ihre Umsatzrendite habe immerhin gut 5 % betragen. Diese beachtliche Leistung wird noch getoppt durch die gesell­schafts­po­litisch höchst wichtige Stabilisierung des Arbeitsmarkts. Der Mittelstand schuf – gemessen an seinem Beschäftigungsanteil – mitten in der Krise mehr neue Arbeitsplätze, als die Konzerne. +++

E-Payment-Barometer

Online-Händler profitieren von Konjunkturboom

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Im aktuellen E-Payment-Barometer, einer gemeinsamen Umfrage von ibi research, dem Wirtschaftsmagazin Der Handel und MasterCard, berichten 59 % der teilnehmenden Webshop-Betreiber von steigenden Umsätzen in den ver­gangenen drei Monaten. Im September lag der Wert noch bei 55 %. Bei 24 % der Internet-Händler blieben die Um­sät­ze konstant, während 8 % niedrigere Erlöse verzeichneten. Kein Zweifel, der Konjunkturaufschwung ist bei den Online-Händlern angekommen. +++

Preisverleihung Leitstern 2010

Vorreiter-Bundesländer profitieren überproportional

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Am Donnerstag fand in Berlin die Preisverleihung des Leitsterns 2010 statt. Ausgezeichnet wurden Bundesländer, die sich beson­ders stark für Erneuerbare Energien engagieren. Bundesumwelt­mi­nis­ter Norbert Röttgen bezeichnete engagierte Bundesländer als die größten Nutznießer ihres Engagements, denn mit einem Ausbau der erneuerbaren Energien seien positive Beschäftigungseffekte, wirt­schaft­liches Wachstum und kommunale Wertschöpfung in Milli­ar­denhöhe verbunden. Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr die Bundesländer Brandenburg (Gesamtsieger), Thüringen (Kategorie Aufsteiger) und Bayern (Bürgerengagement für erneuerbare Energien). +++

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