T-Mobile versorgt Hälfte der Bevölkerung mit UMTS

Die Vorteile von UMTS für einen mobilen Internet-Zugang stehen bereits 50 % der Bevölkerung in Deutschland zur Verfügung. Wie T-Mobile mitteilte, hat die Bundesnetzagentur nun bestätigt, dass der Provider bereits seit Mitte 2006 einen Versorgungsgrad von über 50 % für den schnellen mobilen Datentransfer über UMTS erreicht hat. Damit wird eine Auflage aus der UMTS-Lizenz von T-Mobile erfüllt.

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Grundlage für die Beurteilung durch die Bundesnetzagentur waren etwa 16 Mio. Messungen in zehn ausgewählten Regionen. Neben WLAN-Hotspots und EDGE steht mit UMTS eine wichtige Säule für die mobile Datenkommunikation zur Verfügung, die es zum Beispiel dem Außendienst ermöglicht, jederzeit auf relevante Daten im geschützten Firmennetzwerk zuzugreifen. Die momentane räumliche Begrenzung durch die unvollständige Netzabdeckung wird in Zukunft noch weiter zurückgehen. UMTS ermöglicht den mobilen Zugriff auf das Internet sowie den Empfang und das Versenden von E-Mails. Auch der mobile TV-Empfang zum Beispiel von Nachrichtensendungen wird durch den breitbandigen Datendienst unterstützt.

Die UMTS-Breitbandtechnik HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) ermöglicht seit November 2006 als zweite Ausbaustufe in Teilen des T-Mobile-Netzes Übertragungsraten von bis zu 3,6 MBit/s. In Gebieten, in denen noch kein HSDPA zur Verfügung steht, können Datentransfers mit bis zu 1,8 MBit/s erfolgen. Parallel treibt T-Mobile den Ausbau des EDGE-Netzes (Enhanced Data Rates for GSM Evolution) bis Ende 2007 voran. EDGE erlaubt Datenübertragungen mit bis zu 200 kBit/s und gilt als kostengünstige Alternative zu UMTS bei geringerem Datenvolumen (Quelle: T-Mobile/OSC).