Europas größte Baumarkt-Kette setzt auf Open Source

Wie die Red Hat GmbH mitteilte, migrieren die Kingfisher Baumärkte auf Red Hat Enterprise Linux mit Oracle-Datenbanken. Hauptgrund sei die Stabilität der Red-Hat-Software sowie die Qualität von Service und Support.

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© Heise Events

Kingfisher Baumärkte, Europas größte und weltweit die drittgrößte Baumarktkette, werde sämtliche 240 Castorama- und Brico-Dépôt-Märkte auf Red Hat Enterprise Linux mit Oracle-Datenbanken umstellen. Dadurch sei die Kingfisher Group in der Lage, die Anzahl der benötigten Server zu halbieren und die Investitionen bereits nach acht Monaten zu amortisieren. Zudem profitiere Kingfisher von einer zehnfachen Systemleistung. Die Entscheidung für eine Open-Source-Lösung basiere für Kingfisher auf der Ausgereiftheit und Zuverlässigkeit der Plattform sowie der sicheren Migrationsplanung. Die Architektur umfasse Oracle AS10G mit einer Oracle 9i-Datenbank sowie WEBFORMS für die technischen Bausteine.

Die zugehörige Hardware bestehe aus einem Server des Typs HP ProLiant ML 370 G4 mit 8 GByte Speicher, Intel-Dual-Core-Prozessoren und 5 x 140-GByte-Festplatten in einem RAID-1-Verbund. Der Installation von Red Hat Enterprise Linux in allen Märkten sei eine erfolgreiche dreimonatige Testphase in Spanien vorausgegangen. Alle Systemanforderungen der Märkte könnten mit einem Server abgedeckt werden. Laut Tim Yeaton, Senior Vice President of Enterprise Solutions von Red Hat, zeugt der Erfolg der Kingfisher Group von den zahlreichen Vorteilen, die Red Hat und Open Source zu bieten haben (Quelle: Red Hat GmbH/OSC).