Manipulierte Textdokumente fälschen sich selbst

Saarbrücker Informatiker warnen vor einer neuen digitalen Bedrohung: Präparierte Textdokumente können nicht nur andere Dateien löschen, sondern den eigenen Inhalt je nach Rechner unterschiedlich darstellen. Betrüger könnten so Vertragstexte manipulieren und Vertragsbedingungen nachträglich fälschen, warnen Informatiker der Universität Saarland.

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Prinzipiell seien diese Manipulationen auch bei den weit verbreiteten PDF-Dokumenten möglich, so die Forscher des Saarbrücker Lehrstuhls für Informationssicherheit und Kryptographie. Die Informatiker werden ihre Forschungsergebnisse auf der CeBIT am Stand der Universität (Halle 9, Stand B 65) und im Future Talk präsentieren.

Kurz nach der CeBIT wird das Forschungsteam von Prof. Dr. Michael Backes an der Universität des Saarlandes seine Forschungsergebnisse auf der größten internationalen Konferenz für Sicherheitsthemen, dem „IEEE Symposium on Security and Privacy“ in Oakland (USA) im Mai 2007 vorstellen.

Weitere Informationen bietet die Website des Lehrstuhls. (Universität des Saarlandes/ml) ENGLISH