Virtualisierung von Linux-Servern neu aufgelegt

Die Lösung zur Virtualisierung von Linux-Servern OpenVZ soll in einer neuen, stabilen Version verfügbar sein. Das wurde von dem OpenVZ-Projekt bekanntgegeben.

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Die Virtualisierungslösung soll für den aktuellen, fehlerbereinigten Linux-Kernel, der im Februar diesen Jahres veröffentlicht wurde, verfügbar sein. Zudem unterstütze die Software neue Hardware-Versionen. Die neue OpenVZ-Kernel-Software stehe unter openvz.org/download/kernel/2.6.20/ zum Download zur Verfügung. Installationshilfen könnten unter wiki.openvz.org/Quick_installation gefunden werden. Diese Website diene als Forum zum Wissensaustausch und soll Dokumentationen sowie eine Knowledge Base enthalten.

OpenVZ soll eine Technologie für die Virtualisierung von Linux-Servern sein, mit der sich zahlreiche, voneinander isolierte sichere virtuelle Umgebungen auf einem physikalischen Server installieren und steuern lassen sollen. Die notwendigen Werkzeuge für das automatisierte Management der Virtualisierungen seien in der Software enthalten. Die virtualisierten Server könnten unabhängig voneinander neu gestartet werden, so dass keine Konflikte zwischen einzelnen Anwendungen auftreten würden. Als derzeit unterstützte Prozessoren werden von dem OpenVZ-Projekt x86-, x86_64- und IA64-, Power- sowie Sun UltraSPARC T1-Prozessoren genannt. Das OpenVZ-Projekt verteile seine Software kostenlos und biete den Benutzern über die Projektseite frei zugänglichen Support. Für den geschäftskritischen Einsatz soll OpenVZ einen kostenpflichtigen 24×7-Support via E-Mail und Remote Access anbieten (Quelle: openvz.org/OSC).