Einphasige echte Online-USV bis 12 kVA vorgestellt

Rittal stellt eine neue einphasige USV-Familie vor. Alle Systeme von 1 bis 6 kVA seien echte Online-USV-Systeme (gem. VFI-SS 111). Die 4,5- und 6-kVA-Modelle sollen darüber hinaus parallelschaltfähig sein und so skalierbare Leistung für steigende Anforderungen bis 12 kVA und N+1 Redundanz für erhöhte Verfügbarkeit bieten.

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© Heise Events

Kompakte USV-Systeme seien bisher entweder für den Stand-alone-Betrieb als Tower oder für den Einsatz in 19-Zoll-Racks erhältlich. Bei Rittal könne jedes Modell der neuen einphasigen USV einfach für beide Einsatzzwecke eingesetzt werden. Selbst das Display für die Betriebsinformationen und Bedienung sei drehbar.

Die neuen einphasigen Online-USV-Systeme seien für den unteren Leistungsbereich in Modulen zu 1, 2, 3, 4,5 und 6 kVA verfügbar. Die hochwertigere Online-Technik biete den Schutz „großer“ Systeme für geringere Leistungsaufnahmen. Die Rittal USV entspreche dem höchsten Klassifizierungscode VFI-SS-111 und arbeite dadurch spannungs- sowie frequenzunabhängig. Die eingesetzte Doppelwandler-Technik filtere prinzipbedingt alle Störungen aus dem Stromnetz heraus.

Mit Ausnahme der 4,5- und 6-kVA-Module beanspruche die USV nur noch 2 HE bei Einsatz im Rack und integriere bereits eine passende Batterie. Die Modelle mit 4,5 und 6 kVA besitzen eine externe 3-HE-Batterie, die auch als Tower an die USV angereiht werden könne.

Die Topmodelle sollen sich durch eine Besonderheit auszeichnen: Zwei Module seien kaskadierbar und würden damit – auch nachträglich – steigenden Leistungsanforderungen bis zu 12 kVA gerecht werden. Außerdem gestatte die Lösung, redundante N+1-Sicherheit aufzubauen. Mit bis zu drei USV-Geräten soll sich in einem so genannten Parallelschaltrahmen eine N+1-Redundanz realisieren lassen. Ein Modul übernehme im Störungsfall die Funktion und Leistung eines beschädigten Moduls. Dieses wichtige Sicherheitsplus wäre in dieser Preisklasse bisher nicht üblich.

Die USV-Geräte würden über eine serielle und eine USB-Schnittstelle für noch flexiblere Überwachung und Shut-down-Funktionen an jedem Server verfügen. Zwei schaltbare Ausgänge sollen die sukzessive Abschaltung von Verbrauchern ermöglichen, um die Autonomiezeit der USV zu verlängern. Zudem ließen sich zusätzliche Batteriepacks zur Verlängerung der Autonomiezeit anschließen (Quelle: Rittal/rgn).