VoIP ohne zusätzliche Serverdienste möglich

Anders als bei klassischen, zentralen Telefonanlagen liegt bei der Internet-Telefonie über das SIP-Protokoll ein client-basierter Ansatz vor. Das macht sich der Lancom Advanced VoIP Client 1.20 zunutze. Er benötigt deshalb keine zusätzlichen Serverdienste oder Telefonanlagenressourcen.

Anzeige
© Heise Business Services

Die Nutzung vieler einzelner Komponenten im Netz anstelle einer zentralen Anlage erlaubt eine einfache Erweiterbarkeit. Neue Teilnehmer erhalten eine Installation des Lancom Softphones. Eine Begrenzung durch die beschränkte Leistungsfähigkeit einer Telefonanlage besteht nicht. Die Version 1.20 des Lancom Advanced VoIP Clients integriert sich in MS Outlook und arbeitet auch unter Windows Vista. Im Gegensatz zu VoIP-Clients verschiedener anderer Anbieter sollen die Komfortfunktionen wie Halten, Makeln, Verbinden, Mitschneiden, Wählen aus Adressbüchern, Kontakten und Ruflisten sowie Konferenzen mit beliebig vielen Teilnehmern keinen speziellen Office Communications Server benötigen.

Zusätzliche Serverlizenzen, zentrale Installationen oder Module für eine TK-Anlage werden somit nicht benötigt. Wird der Advanced VoIP Client auf einem Notebook installiert, bietet er unterwegs oder im Home Office alle Leistungsmerkmale ohne Einschränkungen. Auf Wunsch kann zusätzlich ein Handset wie das Lancom VoIP USB Handset genutzt werden. Die neue Version 1.20 des VoIP Clients steht als 30-Tage-Testversion im Downloadbereich unter www.lancom.de zur Verfügung. Eine Einzellizenz kostet laut Anbieter 89 Euro netto zuzüglich Umsatzsteuer. Anwender des Advanced VoIP Clients erhalten die neue Version als kostenloses Update (Quelle: LANCOM Systems GmbH/OSC).