IT-Risiko wird unterschiedlich eingeschätzt

In einer aktuellen Studie der Trend Micro Deutschland GmbH bewerteten deutsche Studienteilnehmer die Bedrohungslage im Internet in 2007 im Vergleich zu 2005 als wesentlich ernster. Nach Ansicht der Befragten in Großbritannien sind jedoch die allgemeinen Sicherheitsbedrohungen 2007 im Vergleich zu 2005 weniger ernst.

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Obwohl das Spam-Volumen zwischen 2005 und 2007 weiter gewachsen ist, sank die Anzahl der Privat- und Business-Anwender in den USA, die nach eigener Aussage Spam erhalten haben. Zudem sind die tatsächlichen Bedrohungen im Internet enorm angewachsen. Bei Web Threats wurde zwischen Januar 2005 und Januar 2007 ein Zuwachs um 540 % verzeichnet. Die größte Aufmerksamkeit zeigen Anwender weltweit für Bedrohungen durch Viren, Spam und Spyware.

In bestimmten Ländern sind sich laut Trend Micro die Anwender des Gefahrenpotenzials bereits bewusst. Trotzdem seien sie bereit, Risiken einzugehen und von ihrem Unternehmens-PC aus verdächtige Dokumente zu öffnen oder auf dubiose Weblinks zu klicken, so Avira. Vielleicht sei die allgegenwärtige Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit des IT-Support dafür verantwortlich, dass sich Anwender in der Unternehmensumgebung für die Sicherheit weniger verantwortlich fühlen, folgerte die Avira GmbH.

Gegenstand der Studie waren das Risikobewusstsein von Anwendern in Unternehmen und ihre Erfahrungen mit Sicherheitsbedrohungen. Dazu wurden 1200 Anwender in Unternehmen aus den USA, Großbritannien, Deutschland und Japan befragt (Quelle: Trend Micro Deutschland GmbH/OSC).