Studie zur digitalen Unterhaltungselektronik

Bereits in vier Jahren werden in Deutschland 90% des Umsatzes im Bereich Consumer Electronics (CE) mit digitalen Produkten erzielt, prognostiziert der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) in seiner Studie „Die Zukunft der digitalen Unterhaltungselektronik„, die über Markttreiber, Konsumentenverhalten, Vertrieb und Service informiert.

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© Heise Business Services

Zusätzlich zur Digitalisierung werden zwei weitere Entwicklungen den CE-Markt maßgeblich treiben. Neue Technologien und damit verbundene Innovationen werden den Markt beleben, allen voran High Definition, IP-TV und Navigationssysteme, prognostiziert der Verband.

Bei den Geräten sind Flachbildfernseher derzeit das mit Abstand stärkste Segment. Bei den Dienstleistungen könne sich vor allem die Heimvernetzung für den Fachhandel zu einem lukrativen Geschäftsmodell entwickeln, meinen die BITKOM-Experten. Anspruchsvolle Kunden werden schlüsselfertige Lösungen für zu Hause verlangen – einschließlich Elektrik, Installation, Vertrieb und Design. Nach Berechnungen des BITKOM steigt der Markt für digitale CE in diesem Jahr um 6,7% auf 10,5 Milliarden Euro. Insbesondere die Umsätze mit Flachbildfernsehern und Spielekonsolen wachsen stark.

Der BITKOM beteiligt sich derzeit mit der Technischen Universität Berlin und renommierten Hightech-Unternehmen an dem Heimnetz-Projekt „SerCHo“: Eine Vier-Zimmer-Wohnung mitten in Berlin dient dabei als Versuchslabor und Showroom. Vom Telefon übers Fernsehen bis hin zu Küchengeräten ist dort die gesamte Technik vernetzt.

Basis der Bewertungen der Studie ist eine repräsentative Verbraucherbefragung, die Tech-Consult im Auftrag des BITKOM durchgeführt hat. Die Studie steht im Internet als kostenloser Download zur Verfügung. (BITKOM/ml)