Wissenschaftlerinnen gewinnen Gründerpreis

20 Nachwuchswissenschaftlerinnen aus ganz Deutschland präsentierten am vergangenen Donnerstag im Rahmen der Bundesinitiative „Nano Entrepreneurship Academy“ (NEnA) in Halle ihre Gründungsideen vor einer internationalen Jury. Den Sieg errang ein junges, international besetztes Team mit Forscherinnen aus wissenschaftlichen Universitäten und Instituten in Halle, Köln und Rostock.

Anzeige

„NEnA“ ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), die unter Federführung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg umgesetzt wird. Bei der Akademie in Halle erhielten die Teilnehmerinnen eine Woche lang einen Crashkurs zum Thema Unternehmensgründung im Bereich Nano-Technologien. Das spannende Finale fand im Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik in Halle statt. Im Rahmen einer Abschlusspräsentationen vor der Jury hatten die Nachwuchstalente Gelegenheit, ihre Projekte vorzustellen.

Das erfolgversprechendste Gründungskonzept entwickelte ein Team, dem die Polinen Martyna Polok (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Physik) und Karina Porath (Universität Rostock, Physik), die Italienerin Damiana Lerose (Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik Halle, Doktorandin Physik) sowie die Französin Sofie Khalil (Universität Köln) angehören. Sie errangen den ersten Platz für eine Gründungsidee zu einer neuen Nano-Technologie für Solarzellen. Die Gewinnerinnen können sich über einen dreimonatigen Business-Aufenthalt in den USA freuen. MittelstandsWiki gratuliert! (idw/ml)