Software verschlüsselt PDF-Dokumente für Acrobat 9

Der Pdfcrypter 2.8 von Pixelplanet verschlüsselt PDF-Dateien und soll so dafür sorgen, dass nur informierte Empfänger die PDFs öffnen können. Die neue Version unterstützt nun auch den neuen Verschlüsselungsstandard von Acrobat 9 auf der Basis des neu in das Programm eingebundenen AES-256-Bit Algorithmus.

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Derart verschlüsselte PDF-Dokumente gelten als ganz besonders sicher und sollen sich auch von Hochleistungsrechnern nicht „knacken“ lassen. Nur der autorisierte Empfänger kann das PDF öffnen und dekodieren. Dafür ist allerdings der kostenlose Acrobat Reader 9 nötig. Für die Verschlüsselung der PDF-Dateien ist die kostenpflichtige Software Adobe Acrobat 9 Pro nun nicht mehr nötig. Der Pdfcrypter 2.8 soll diesen Kodierungsjob übernehmen und die dokumente mit der 256 Bit starken AES-Verschlüsselung schützen können.

Pdfcrypter 2.8 kann als Stand-Alone-Software oder als Plugin für Outlook genutzt werden und ist zu Outlook 2007 und Windows Vista kompatibel. Das Outlook-Plugin soll PDF-Anhänge einer ausgehenden E-Mail automatisch verschlüsseln, während der eigentliche Text der Mail weiterhin lesbar bleibt. Die kodierten Anhänge werden dabei wahlweise mit einer Passwortabfrage oder einer Zertifikatsprüfung versehen. Der Empfänger muss entsprechend autorisiert sein, um die verschlüsselten PDF-Dateien wieder in ihre lesbare Form zurückzuverwandeln.

Die Stand-Alone-Version soll noch vielseitiger sein. Sie ist nicht auf die Verschlüsselung von PDF-Dateien beschränkt, sondern kann alle Formen von Dateien kodieren, so auch Word-, Excel- und Powerpoint-Dateien. Das Programm bietet eine hohe symmetrische Verschlüsselung (AES 128 Bit und 256 Bit), unterstützt RC4 mit Schlüssellängen von 40 oder 128 Bit und kommt auch mit einer asymmetrischen Verschlüsselung mit Zertifikatsicherheit zurecht. Auch eine besonders sichere Verschlüsselung mithilfe von SmartCards ist möglich.

Besitzer einer 2.x-Version erhalten dieses Update kostenlos. 1.x-Besitzer zahlen ab 19 Euro. Neukunden können zwischen drei Versionen wählen. „Standard“ bietet einfachen Kennwortschutz bis hin zur symmetrischen Verschlüsselung (AES 256 Bit, RC4 bis 128 Bit) und kostet 39 Euro. „Professional“ erlaubt zusätzlich zum Kennwortschutz auch eine Verschlüsselung für einzelne Empfänger mithilfe von Zertifikaten (asymmetrische Verschlüsselung, RSA) und kostet 79 Euro. Mit „Professional Netzwerklizenz“ können mehreren Anwendern im Netzwerk die Anwendung zur gleichen Zeit nutzen. Hier stehen verschiedene Lizenzmodelle zur Verfügung.

Eine kostenlose 30-Tage-Testversion steht auf der Homepage zum Download parat. Sie soll im Funktionsumfang der Professional-Version entsprechen. (Quelle: Pixelplanet GmbH/GST)