USB-Stick anonymisiert das Surfen im Web

Seit Anfang 2008 sind die Telekommunikationsanbieter in Deutschland dazu verpflichtet, die Verkehrsdaten ihrer Kunden für 6 Monate zu speichern. Man will nachvollziehen können, wer mit wem per Telefon oder Internet Kontakt aufgenommen hat. Foebud e.V. engagiert sich gegen die Vorratsdatenspeicherung und bietet mit dem Anonymisierungs-Stick „Privacy Dongle“ ein Werkzeug an, das auch technisch wenig bewanderten Anwender anonymes Surfen ermöglicht.

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© just 4 business

Der Privacy Dongle benutzt dazu das kostenlose internationale Anonymiserungsnetzwerk TOR. Einfach den USB-Stick in den Rechner stecken, die Software starten und schon kann in Ruhe und ohne Mühe oder Angst gesurft werden. Der Privacy Dongle wahrt mittels eines modifizierten Firefox-Webbrowsers die Anonymität und Sicherheit im Internet. Der Browser erleichtert die Benutzung des TOR-Anonymisierungsnetzwerks, blockiert Werbung und wird mehrsprachig angeboten.

Der bisher ausschließlich auf Windows-PCs nutzbare Dongle ist nun auch auf Macs und vielen Linux-Systemen einsetzbar. Egal wo und an welchem Typ Computer gearbeitet wird: Man kann denselben Privacy Dongle und damit alle eigenen Einstellungen und Lesezeichen nutzen.

Der Privacy Dongle wird von Foebud e.V. in drei Speichergrößen (1, 2 und 4 GByte) für 20, 42 und 59 Euro (inkl. MwSt., zzgl. Versand) angeboten. Alle Gewinne werden für die inhaltliche Arbeit des Foerbud e.V. genutzt. (Quelle: Foebud e.V./GST)