Kostengünstig und ökologisch heizen und kühlen

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Immer mehr Hausbesitzer nutzen Umweltwärme zum Heizen. Jede zehnte neue Heizanlage war im vergangenen Jahr bereits eine Wärmepumpe. Was aber nur wenige Hausbesitzer wissen: Erdwärmepumpen können bei entsprechender Ausstattung nicht nur heizen! Im Sommer kühlen sie das Haus ebenso komfortabel und energiesparend. Wer eine Erdwärmepumpe wählt, die sowohl heizen als auch kühlen kann, spare doppelt bei relativ geringen Mehrkosten für die Kühlfunktion, rät deshalb Carsten Dittmar, Experte beim Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH).

Erdwärmepumpen kühlen deshalb kostensparend, weil sie die Kühle des Erdreiches direkt nutzen, ohne den Umweg über Kompressionstechniken, wie übliche Klimageräte. Diese sogenannte passive Kühlung ist reduziert den Energieverbrauch für die Temperierung eines Gebäudes auf ein Minimum. Nur an sehr heißen Tagen, wenn die Leistung der passiven Kühlung nicht mehr ausreicht, wird zusätzlich aktiv gekühlt.

Mit dem Kühlbetrieb ist eine solche Wärmepumpe einer Heizanlage mit gesonderter Klimaanlage kostenseitig deutlich überlegen. Unabhängig davon schont sie auch noch die Umwelt, indem sie für die Kühlung ebenfalls alternative Erdwärme nutzt.

Dank niedriger Betriebskosten, geringem Wartungsaufwand und fehlenden Schornsteinfegerkosten amortisiere sich die Investition in eine Wärmepumpe schon nach wenigen Jahren, rechnet Carsten Dittmar vor. Besonders wirtschaftlich sei die Installation einer Wärmepumpe, wenn man die attraktiven Förderangebote des Bundes nutze.

Infos zu Förderangeboten sind im „Leitfaden Förderprogramme“ des BDH übersichtlich zusammengefasst. Er steht als kostenloser Download im Internet zur Verfügung.

(ots/ml)