Deutsche Chefs führen gerne

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Deutsche Chefs lieben ihren Job. Dieses positive Resümee zieht eine aktuelle Studie der Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft in Überlingen. Danach sagen 96 % von 547 befragten Führungskräften: „Ja, meine Führungsrolle macht mir Spaß“. Nur knapp ein Befragter von drei (31,8 %) glaubt, dass die Aufgaben einer Führungskraft ein „Job wie jeder andere auch“ sei. Die Hälfte (50,7 %) der Führungskräfte sieht in der Übernahme der Führungsaufgabe sogar „eine Berufung“. Tendenziell fühlen sich männliche Führungskräfte eher berufen als Frauen: Bei den Männern bezeichnen 53,6 % ihre Rolle als Berufung, bei den Frauen sind es mit 42,9 % deutlich weniger.

Auf die Frage, was ihnen innerhalb ihrer Arbeit als Führungskraft Spaß macht, antworten die meisten (52,9 %): „Menschen anleiten und fördern“ – gefolgt von der „Übernahme von Verantwortung“.

59,3 % der Befragten glauben, dass sie im Privatleben kein „anderer Mensch“ seien als im Berufsleben. So verwundert es auch nicht, dass sie davon ausgehen, dass man sich das Rüstzeug, das man benötigt, um der Rolle als Führungsraft gerecht zu werden, auch außerhalb der Büroräume aneignen kann. Knapp die Hälfte, 49,7 %, geben an, dass sie durch Lern- und Lebenserfahrung außerhalb des Unternehmens auf ihre jetzige Führungsrolle vorbereitet worden sind – sei es in häuslichen Rollen, z. B. als Eltern, sei es in privaten Bereichen als Vereinsfunktionäre, Mannschaftskapitäne, Musiker oder Laienschauspieler usw.

Die Akademie-Studie 2009 „Führungsrollen – Beruf und Berufung deutscher Manager“ steht als kostenloser Download im Internet zur Verfügung.

(ots/ml)