IAA 2009 war ein Besuchermagnet

Matthias Wissmann,VDA
Matthias Wissmann, VDA

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) ist mit dem Zuspruch der Internationalen Automobil Ausstellung IAA 2009 offensichtlich zufrieden. Die am Sonntag zu Ende gegangene Messe konnte immerhin rund 850.000 Gäste verbuchen, dazu 781 Aussteller aus 30 Ländern. Damit habe sie die Erwartungen des Verbands deutlich übertroffen, zog Verbandspräsident Matthias Wissmann Sonntagabend in Frankfurt seine positive Bilanz. Auch in Krisenzeiten sei die Begeisterung für das Auto erhalten geblieben. Wissmann betonte in einem Interview, man habe auf der IAA mehr Kaufabschlüsse als jemals zuvor verzeichnet. Der rege Zuspruch treffe auch auf die Zulieferer zu.

Wissmann weiter: Darüber hinaus habe es auch jede Menge „spannende Kontras“ gegeben, einerseits Modelle, die Sparsamkeitsrekorde brachen, andererseits „oft kindliche Begeisterung an einem Sportwagen“. Das zeige, „wer ein Dreiliterfahrzeug für den Volumenmarkt anbietet, der kann auch einen Acht- oder Zwölfzylinder-Sportwagen mit gutem Gewissen anbieten“.

Die deutschen Hersteller und Zulieferer haben laut Verband im vergangenen Jahr knapp 19 Milliarden Euro allein für Forschung und Entwicklung ausgegeben, ein großer Teil davon für Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung. Die Technologien dazu, die auf der IAA gezeigt wurden, reichen von optimierten Benzinmotoren, der Hybridtechnik bis hin zu Erdgasfahrzeugen und der Vision des emissionsfreien Fahrens mit Elektromotor oder der Brennstoffzelle. Wissmann betonte, dass die große Herausforderung in Zukunft darin besteht, ökologische Vernunft und emotionalen Fahrspaß miteinander in Einklang zu bringen.

(ots/ml)