Europäischer Einzelhandelsabsatz bleibt nahezu stabil

Eurostat-Daten
Eurostat-Daten

Der Einzelhandel in Europa entwickelte sich im Juli weitgehend stabil. Zwar nahm das Absatzvolumen gegenüber dem Vormonat Juni in der Eurozone (EZ16) um 0,2 % ab, im größeren Gebiet der EU27 stieg der Absatz aber um 0,2 % (Juni zum Mai: 0,0 % in der Eurozone , +0,3 % in der EU27 ). Gegenüber dem Juli letzten Jahres sank der Einzelhandelsindex in der Eurozone um 1,8 % und in der EU27 um 0,9 %.

Monatliche Veränderungen

Der Absatz von Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren fiel im Juli 2009 gegenüber Juni 2009 in der Eurozone um 0,5 % und in der EU27 um 0,1 %. Der Nicht-Nahrungsmittelsektor blieb in der Eurozone unverändert und stieg in der EU27 um 0,3 %.

In elf Mitgliedsstaaten, die bereits Daten gemeldet haben, erhöhte sich das gesamte Einzelhandelsvolumen. In fünf Staaten war er rückläufig und in Dänemark blieb das Volumen stabil. Die höchsten Zuwächse verzeichneten Schweden (+2,2 %), Rumänien (+1,8 %) und Belgien (+1,4 %), die stärksten Rückgänge Estland (-3,9 %), Spanien (-1,2 %) und Lettland (-1,0 %).

Jährliche Veränderungen

Der Absatz von Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren fiel im Juli 2009 gegenüber Juli 2008 in der Eurozone um 1,8 % und in der EU27 um 1,0 %. Der Nicht-Nahrungsmittelsektor nahm um 1,2 % in der Eurozone ab und blieb in der EU27 stabil.

Von den Mitgliedstaaten, die bereits Daten vorlegten, verzeichneten sechs Staaten ein gestiegenes Einzelhandelsvolumen. Elf Staaten mussten ein rückläufiges Volumen hinnehmen. Die höchsten Zuwächse verzeichneten Belgien (+4,8 %), Schweden (+4,6 %) und Polen (+4,4 %). Die stärksten Rückgänge verzeichneten Lettland (-29,5 %), Estland (-20,0 %) und Litauen (-19,1 %).

(Eurostat/ml)