Openbravo Quickstart Edition
Open-Source-Software bietet ERP-Funktionen

Die spanische Openbravo hat die Verfügbarkeit ihrer webbasierten Open-Source-ERP-Lösung (Enterprise Resource Planning) Openbravo Quickstart Edition (OQE) bekannt gegeben. OQE solle ein Cloud-Computing-fähiges Anwendungspaket sein, mit dem kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) durch Optimierung ihrer Vertriebs-, Lager-, Beschaffungs- und Buchhaltungsprozesse Zeit und Geld sparen können sollen.

Die Openbravo Quickstart Edition stellt eine vorkonfigurierte ERP-Implementierung für Einstieger zur Verfügung, die sich schnell einrichten und individuell anpassen lassen soll. Installation und Anpassung sollen zwischen 40 und 80 Mannstunden zu fixen Servicepreisen erfordern, was im Vergleich zu herkömmlichen ERP-Lösungen einer erhebliche Einsparung entsprechen soll. Legacy-Systeme sollen hunderte, wenn nicht sogar tausende von Mannstunden für die Implementierung erfordern.

OQE soll so vorkonfiguriert sein, dass sie geschäftliche Kernprozesse wie Vertrieb, Einkauf, Lagerverwaltung und Buchhaltung steuern kann. Die Option ‚Cloud Appliance Stack‘ soll die rasche und skalierbare Einrichtung in einer Cloud-Umgebung ermöglichen. Nutzer sollen dabei nur den tatsächlichen Bedarf bezahlen und alle Ausgaben für Hardware einsparen. Openbravo Quickstart Edition soll auf die spezifischen Anforderungen kleiner und mittelständischer Unternehmen zugeschnitten worden sein. Eine schlanke, Web-basierte Benutzerschnittstelle soll sich auch von technisch unbedarften Anwender intuitiv und barrierefrei nutzen lassen.

Da die Software auf der modularen und skalierbaren ERP-Plattform Openbravo 2.50 basiert, sollen sich zusätzliche Standard- oder Individualfunktionen schrittweise hinzufügen lassen. QuickStart ist ausschließlich über die Openbravo Business Partner beziehbar.

Manel Sarasa, CEO, Openbravo: „Die ERP-Industrie stellt kleine Unternehmen, die ihr erstes System erwerben wollen, vor hohe Investitionen wie Lizenz- und Wartungsgebühren. Darüber hinaus dauert es oftmals lange, bis das System den Return on Investment erreicht hat. Quickstart dagegen ist schnell implementiert, lässt sich leicht an Kundenwünsche anpassen und ermöglicht eine langfristige Wertschöpfung.“

Cees Poortman, VP Global Commercial Operations, Openbravo: „Bei Quickstart geht es nicht um den schnellen Gewinn eines Kunden, sondern es stellt eine wiederholbare Methode dar, um eine langfristige, hochwertige Geschäftsbeziehung mit dem Kunden ins Leben zu rufen – und das ist es, was wir als ‚ERP for Life‘ bezeichnen.“

Neben der Einführung der OQE soll auch die kürzliche Vorstellung der Openbravo ERP Professional Subscription for Ubuntu im ERP-Markt für Aufsehen gesorgt haben. Die integrierte Business-Management-Lösung soll Openbravo ERP 2.50 mit der Ubuntu-Server-Edition verbinden, die in aller Welt rasch zu einer verbreiteten Server-Plattform für Unternehmen geworden ist. Das leistungsfähige Software-Paket umfasst Fachsupport und Business Continuity für den gesamten Open-Source-Software-Stack, zu dem die ERP-Software, das Betriebssystem, der Application-Server und die Datenbank gehören. (Quelle: Openbravo/GST)