Absatz des EU-Einzelhandels leicht gesunken

Eurostat-Daten
Eurostat-Daten

Der August brachte dem Einzelhandel in Europa leichte Absatzverluste. Während der Rückgang gegenüber dem Vormonat Juli in der Eurozone (EZ16) 0,2 % ausmachte, lag der Rückgang in der EU27 etwas höher bei -0,3 %. Die vergleichbaren Werte im Juli lagen bei -0,2 % und 0,0 %. Gegenüber dem August des Vorjahres nahm der Einzelhandelsindex in der Eurozone um 2,6 % und in der EU27 um 1,8 % ab.

Vergleich mit Juli 2009

Der Absatz von Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren stieg im August 2009 gegenüber dem Vormonat in der Eurozone um 0,5 % und in der EU27 um 0,3 %. Der Nicht-Nahrungsmittelsektor verlor in beiden Gebieten 0,6 %.

In vier Mitgliedstaaten, aus denen Eurostat bereits Daten vorliegen, erhöhte sich das gesamte Einzelhandelsvolumen. In dreizehn Mitgliedstaaten war es rückläufig. Die höchsten Zuwächse verzeichneten Polen (+1,5 %) und Spanien (+1,4 %), die stärksten Rückgänge Lettland (-3,3 %), Schweden (-2,7 %), Litauen (-2,3 %) und Österreich (-2,0 %).

Vergleich mit August 2008

Von Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte der europäische Handel im August 2009 in der Eurozone um 1,3 % und in der EU27 um 0,3 % weniger um als ein Jahr zuvor. Der Absatz von Nicht-Nahrungsmitteln ging um 3,2 % bzw. 2,1 % zurück.

Auch im Vergleich mit dem Vorjahr gilt wieder: Vier der Mitgliedstaaten, aus denen entsprechende Daten bereits gemeldet wurden, setzten im Einzelhandel mehr um. In dreizehn Staaten sank der Absatz. Die höchsten Zuwächse verzeichneten Polen (+6,8 %) und Österreich (+1,3 %). Die stärksten Rückgänge verzeichneten Lettland (-30,3 %), Estland (-20,6 %), Litauen (-20,3 %) und Slowenien (-13,2 %).

(Eurostat/ml)