HP Data Protector Notebook Extension
Backup-Lösung für offline arbeitende Rechner

HP Data Protector Notebook Extension
HP Data Protector Notebook Extension

Mit HP Data Protector Notebook Extension (HP DPNE) hat HP eine Backup– und Recovery-Software für Daten angekündigt, die lokal auf Notebooks und Desktops gespeichert werden. Mit HP DPNE sollen Unternehmen die Sicherheit ihrer Daten auch offline und außerhalb des Firmennetzwerks ohne Beeinträchtigung des Arbeitsablaufs gewährleisten können. Dank einfacher Installation und Handhabung soll die Software die Produktivitäts- und Technologiekosten pro Mitarbeiter senken sowie Compliance– und Datenschutzrisiken minimieren. Nur 26 % (laut Enterprise Strategy Group, März 2009) der Unternehmen schützen ihre Desktop-Daten vollständig. Bei Notebooks sind es sogar nur 18 % (laut HP-Umfrage, Juli 2009). Gleichzeitig speichern Mitarbeiter zunehmend Unternehmensdaten außerhalb des Firmennetzwerks.

Die Kosten, die Unternehmen durch Datenverlust entstehen können, sind enorm: Die Wiederherstellung von geschäftskritischen Daten nach versehentlichem Löschen kostet um die 300 Euro, ein Festplattenschaden liegt bei etwa 2000 Euro, und der Verlust eines ganzen Notebooks kann sich auf über 30.000 Euro belaufen (laut Data Loss and hard drive failure: understanding the causes and costs, David Smith & Michael Williams, Pepperdine University, 2007).

Da HP DPNE die Last einzelner Anwendungen erkennt und ihnen jeweils genügend Kapazität zuweist, soll das Backup den Arbeitsablauf nicht beeinträchtigen. Mitarbeiter sollen ihre Daten so erheblich einfacher und weniger umständlich auch dann sichern können, wenn sie nicht ans Firmennetzwerk angeschlossen sind oder es sich um lokale Daten handelt.

HP DPNE integriert die folgenden drei Lösungen:

  • Continuous File Protection: Bietet kontinuierlichen, automatischen Schutz für lokal generierte Daten, indem nicht nur zu einem bestimmten Zeitpunkt, sondern bei jedem Speichervorgang eine neue Version der Backup-Datei erstellt wird. Anwender können ihre Daten selbstständig wiederherstellen, zusätzliche Administrationskosten durch die IT fallen nicht an.
  • Local Recovery: Speichert veränderte Dateien lokal, so dass Anwendern versehentlich überschriebene oder gelöschte Dateien auch offline und ohne fremde Hilfe wiederherstellen können.
  • Open File Protection: Schützt in Bearbeitung befindliche Dateien. Snapshot-Technologie sorgt dafür, dass offene Dateien ohne Eingriff des Anwenders oder eine Anbindung ans Firmennetzwerk automatisch geschützt und wiederherstellbar sind.

Die Deduplikations-, Datenverschlüsselungs- und Kompressionsverfahren von HP DPNE sollen eine blockweise Datensicherung ermöglichen. Es werden nicht mehrere Varianten von Dateien abgespeichert, sondern nur die Änderungen selbst, so dass das Speichervolumen schlank bleibt.

HP bietet darüber hinaus Backup & Recovery Fast Track Services an. Dabei handelt es sich um skalierbare Serviceangebote, die die Implementierung und Anwendung der Backup- und Recovery-Lösungen von HP unterstützen und beschleunigen.

Für kleine und mittlere Unternehmen ist ein Startpaket von HP DPNE verfügbar, das bis zu 100 Clients bedient. (Quelle: HP/GST)