Außenhandel im März
Importe gegenüber März 2009 um fünf Prozent teurer

Bundesstatistik
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Der Index der Einfuhrpreise lag im März 2010 um 5,0 % über dem Niveau des März letzten Jahres. Das ist die höchste Jah­res­teu­er­ungs­rate seit September 2008. Sie überstieg auch die Im­port­preis­stei­ger­un­gen der beiden ersten Monate des Jahres (Januar: +1,4 %; Februar: +2,6 %) erheblich. Gegenüber dem Vormonat stieg der Ein­fuhr­preis­in­dex im März um 1,7 %. Der Index der Ausfuhrpreise stieg im März gegenüber dem Vorjahr um 2,0 % (Februar: +0,8 %; Januar: +0,4 %). Gegenüber Februar 2010 legten die Ausfuhrpreise um 0,8 % zu.

Der Anstieg der Importpreise ist vor allem auf die gestiegenen Energiepreise zurück­zuführen (+22,1 % gegenüber März 2009 und +5,4 % gegenüber Februar 2010). Ohne den Einfluss von Erdöl und Mineralölerzeugnissen hätte der Einfuhrpreisindex lim März nur um 0,7 % über dem Indexniveau des März 2009 und lediglich 1,1 % über dem des Februar 2010 gelegen.

Weitere Details zur Preisentwicklungen diverser Warengruppen können der GENESIS-Online Datenbank des Statistischen Bundesamts entnommen werden.

(Statistisches Bundesamt/ml)