IT-Infrastruktur für Rechenzentren
Dell bringt Server-, Storage- und Netzwerklösungen

Dell PowerVault MD3200
Dell PowerVault MD3200

Dell hat eine Reihe standardbasierter Server, Storage-Arrays und Netzwerklösungen vorgestellt, die für maximale Performance und Flexibilität in Rechenzentren sorgen sollen. Zu den Neuheiten gehören zwei Equal-Logic- und zwei PowerVault-Storage-Arrays, vier PowerEdge-Server sowie PowerConnect-Lösungen von Juniper und Brocade, die Dell ab sofort auf OEM-Basis vertreibt.

Im Storage-Bereich kündigt Dell die Equal-Logic-Arrays PS6000XVS und PS6010XVS an, die sowohl SAS- als auch SSD-Laufwerke unterstützen sollen. Die neue Firmware Equal Logic 5.0 soll hohe Performance und Skalierbarkeit der Storage-Arrays sicherstellen und unter anderem ein automatisches Data-Tiering ermöglichen. Speziell für KMU hat Dell die Storage-Arrays PowerVault MD3200 und MD3200i entwickelt, die als kostengünstige, hochperformante Virtualisierungsplattformen beschrieben werden.

Dell kündigt insgesamt vier neue PowerEdge-Server an. Der für virtualisierte Umgebungen entwickelte und Intel-Xeon-basierte Blade-Server Dell PowerEdge M710HD soll hohe I/O-Flexibilität und Speicherdichte bieten. Er unterstützt ausfallsichere, redundante Embedded-Hypervisor und Hot-Swap-SAS oder -SSD für maximale Systemverfügbarkeit. Der Dell PowerEdge M610x ergänzt Dells Blade-Portfolio um eine Lösung mit erweiterten Grafikfunktionalitäten und der Möglichkeit, die Rechenpower von Nvidia-GPUs auch für nichtgrafische Anwendungen zu nutzen. Ein Grafikprozessor der Tesla-20-Serie bietet nach Nvidia-Berechnungen die Rechenpower einer Quad-Core-basierten CPU-Cluster-Lösung – und das zu nur 10 % der Kosten und bei lediglich 5 % des Energieverbrauchs. Der Dell PowerEdge R715 ist ein AMD-basierter Rack-Server mit zwei Höheneinheiten. Er soll optimal für Virtualisierung, Workload-Konsolidierung oder kleinere Datenbanken geeignet sein. Das modulare Blade-Gehäuse PowerEdge M1000e wiederum soll mit neuen Stromversorgungseinheiten und effizienteren Lüftern optimiert worden sein.

Bei den Netzwerklösungen kündigt Dell die PowerConnect-J-Serie an. Dabei handelt es sich um die ersten Juniper-Produkte, die Dell nach der OEM-Vereinbarung mit dem Netzwerkausrüster unter dem eigenen PowerConnect-Brand vertreibt. Dazu gehören die PowerConnect-J-Serie EX8200 für High-Performance-Switching und -Routing in Rechenzentren und Cloud-Umgebungen sowie die PowerConnect-J-Serie EX4200 für kleinere Rechenzentren und Unternehmensfilialen. Als Sicherheitssysteme kündigt Dell die Service-Gateways der PowerConnect-J-Serie SRX mit Firewall- und VPN-Funktionalität an.

Nach der Markteinführung der PowerConnect-B-RX-Switches stellt Dell im Rahmen seiner OEM-Vereinbarung mit Brocade jetzt auch die PowerConnect-B-Serie RX-16 vor: 16-Slot-Switches, die hohe Performance und Skalierbarkeit in 10-Gigabit-Ethernet-Infrastrukturen sicherstellen sollen. Neu ist auch der Ethernet-Switch Dell PowerConnect 8024, der 24 10GBASE-T-Ports und Layer-3-Routing für Rechenzentren und Unified-Fabric-Umgebungen bieten soll.

Verfügbarkeiten:

  • Equal Logic 5.0 Firmware: ab sofort
  • PowerVault MD3200 und MD3200i: ab Mitte Juni
  • PowerConnect 8024: ab Mitte Juni
  • PowerConnect-J-Serie: ab Anfang Juli
  • PowerEdge M610x, M710HD und R715: ab Juli
  • Equal Logic PS6000XVS und PS6010XVS: ab Anfang August
  • PowerConnect-B-Serie RX-16: ab Anfang August

(Quelle: Dell GmbH/GST)