AiF-Jahresbericht
2009 über 8000 Forschungskooperationen mit KMU

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Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ (AiF) konnte 2009 für mittelständische Unternehmen über 8000 Forschungsprojekte betreuen und damit 409,1 Millionen Euro aus den öffentlichen Haushalten für den Mittelstand aktivieren. Jeder Fördereuro der öffentlichen Hand wiederum löste ein Viel­fa­ches an Investitionen in Forschung und Entwicklung bei den be­tei­lig­ten Unternehmen aus. 4735 Projekte gingen neu an den Start – die höchste Anzahl in der 56-jährigen Geschichte der AiF. Der aktuelle und jetzt veröffentlichte Jahresbericht gewährt Einblicke in die Netzwerkarbeit der AiF, die nicht nur für beteiligte Unternehmen von hohem Interesse sind.

Die AiF bietet gemeinsam mit ihren 101 Forschungsvereinigungen eine weltweit einmalige Infrastruktur, die vor allem kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu Forschung und Entwicklung erleichtert.

Die Infrastruktur und das Know-how der AiF zum Wissenstransfer in die Wirtschaft werden nach eigenen Aussagen der Arbeitsgemeinschaft inzwischen von immer mehr Ministerien genutzt: Im Zentrum stehe die themenoffene Technologieförderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF), deren Projekte in allen zukunftsrelevanten Bereichen, quer durch die Branchen, außerhalb des Wettbewerbs stattfinden, so die AG.

Für diese Forschungsvorhaben zugunsten kleiner und mittlerer Unternehmen stellte das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) 2009 rund 128,1 Mio. Euro zur Verfügung. Darüber hinaus konnte die AiF im Auftrag des BMWi im Kooperationsmodul des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM-KOOP), das in 2009 ein absolutes Fördermittel- und Antragshoch erfuhr, 3543 neue Forschungsvorhaben auf den Weg bringen. Insgesamt ließ das Ministerium im letzten Jahr über die AiF 248,5 Mio. Euro in die Forschung für den Mittelstand fließen. Laut AiF sind im Mittelstand vor allem gemeinsame Forschungsprojekte zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen besonders beliebt.

Der AiF-Jahresbericht 2009 steht als kostenloser Download im Internet bereit.

(AiF / ml)