Energiepreise im Januar
Energie treibt Verbraucherpreise vor sich her

Bundesstatistik
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Die Preise für Energieträger führten im Januar zu insgesamt stark er­höh­ten Ver­brau­cher­preisen. Über alle Warengruppen und Dienst­leis­tungen für Endkunden hinweg mussten die deutschen Kon­su­men­ten im Januar im Schnitt 2,0 % mehr als im Januar 2010 zahlen. Die Preise für Energie und Energieträger lagen im Schnitt 8,6 % über dem Vor­jah­resniveau.

So mussten die Verbraucher für Kraftstoffe deutlich mehr zahlen als ein Jahr zuvor (+9,9 %; darunter Dieselkraftstoff: +13,6 % und Superbenzin: +8,7 %). Haushaltsenergie verteuerte sich gegenüber dem Januar 2010 um 7,8 %. Der stärkste Preisanstieg wurde mit +25,5 % bei leichtem Heizöl ermittelt. Bei Strom schlugen sich die von den Versorgungsunternehmen seit längerem angekündigten und zu Jahresbeginn umgesetzten Preiserhöhungen nieder. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Strompreise um 5,0 %, im Vorjahresvergleich war Strom um 7,2 % teurer. Die Gaspreise erhöhten sich binnen Jahresfrist um 3,3 %.

Gegenüber dem Vormonat Dezember 2010 zogen die Energiepreise ebenfalls deutlich an, und zwar um 2,6 %. Hier wurden neben dem bereits erwähnten Anstieg der Strompreise um 5,0 % erneute Preiserhöhungen bei leichtem Heizöl (+4,7 %) und Kraftstoffen (+1,5 %; darunter Dieselkraftstoff: +2,0 % und Superbenzin: +1,3 %) gemessen.

Über die allgemeine Entwicklung der Verbraucherpreise Januar informiert unser Wirtschafts-Ticker.

(Statistisches Bundesamt / ml)