CeMAT 2011
Fraunhofer optimiert RFID-Sicherheit für Fashion-Logistik

Foto: Dirk Mahler, Fraunhofer IFF
RFID-Tunnelgate erkennt stark verdichtete Waren

Das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF hat auf der CeMAT ein neues RFID-Tunnelgate für die sichere Pulk-Erfassung von Waren vorgestellt. RFID-Gates ermöglichen es, Waren, die mit einem RFID-Transponder ausgestattet sind, automatisch zu erfassen. Herkömmliche Gates standen bislang häufig vor dem Problem, dass sie ungewollt Fremdtransponder und dadurch falsche Ware bearbeiteten.

Anzeige

Das neue RFID-Tunnelgate soll dies verhindern und auch Transponder von stark verdichtet gepackten Kleidungsstücken in Versandkartons vollständig erfassen und inventarisieren. Fehlmengen sollen bereits im Herstellerland erkannt und der weltweit verfügbare Warenbestand in Echtzeit zentral im Warenwirtschaftssystem aktualisiert werden.

Das Institut teilt außerdem mit, dass die Lösung frei skalierbar und damit für viele verschiedene Einsatzgebiete geeignet sei, die sich von der Kleinlösung auf Bandförderanlagen bis hin zur automatischen Inventarisierung ganzer Lkw-Ladungen erstreckt. Das zugrunde liegende technische Prinzip sei auch auf mobile Objekte, wie z.B. Ladungsträger, übertragen worden, womit die Waren auch während des Transports in Luftfracht-, See- oder Landcontainern lückenlos überwacht werden könnten. Das Fraunhofer IFF stellt die Lösung auf dem Gemeinschaftsstand Logistikfabrik – Automatisierung in der Logistik in Halle 27, Stand G19 vor (Quelle: Fraunhofer IFF/sp)