Social-Media-Studie
Facebook-Präsenzen bleiben einseitig

Facebook bleibt Einbahnstraße
Facebook als Einbahnstraße

Obwohl Unternehmen Social Media allgemein als wichtige Priorität für 2012 ausgemacht haben, hätten die meisten von ihnen nach wie vor keine Zwei-Wege-Kommunikation mit ihren Kunden etabliert, bedauert A.T. Kearney. Das Beratungsunternehmen hatte in einer Studie zum zweiten Mal die Facebook-Auftritte der weltweit 50 größten Marken untersucht.

Dabei wurden neben dem Maß an Verbraucherinteraktion auch die Online-Unternehmenstransparenz sowie die Reaktionsbereitschaft der Unternehmen untersucht – mit einem ernüchternden Ergebnis. Nach Angaben von A.T. Kearney haben von den 48 Marken, die über ein Facebook-Profil verfügen, 27 auf keine einzige Kundenrückmeldung reagiert, 94 % der Unternehmen hätten ihre Besucher auf eine Seite geleitet, die lediglich Kommunikation in eine Richtung zulässt. Dr. Martin Fabel, Partner und Marketing-Experte bei A.T. Kearney:

„Heute sind die Konsumenten vielleicht zufrieden oder sogar überrascht, wenn sie eine direkte Rückmeldung von einem Unternehmen erhalten. Die Kunden von morgen jedoch werden ungleich höhere Erwartungen haben.“

(Quelle: A.T. Kearney/sp)