BITKOM-Umfrage
Bankkunden greifen lieber zum Mobile Wallet

Zunehmend wird in Deutschland das Smartphone auch für Bankgeschäfte eingesetzt. Fast jeder fünfte Besitzer eines modernen Mobiltelefons nutzt das Gerät zum Abfragen von Kontoständen, für Überweisungen oder zum Kauf von Wertpapieren – insgesamt fast 5 Mio. Deutsche. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM.

„Dank schnellem mobilen Internet und bedienungsfreundlicher Apps wird das Smartphone zum mobilen Banking-Terminal“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Gerade Banken ohne eigenes Filial- und Automatennetz können ihren Kunden durch mobiles Banking zusätzliche Services bieten“, so Kempf. 15 % der Smartphone-Besitzer prüfen mobil den Kontostand und 8 % überweisen auf diese Art Geld von ihrem Bankkonto. Mit Wertpapieren handle dagegen nur 1 %.

Dabei stellt der BITKOM ein deutliches Ost-West-Gefälle fest: „In Westdeutschland ist der Anteil der mobile Banker (18 % der Smartphone-Besitzer) fast doppelt so hoch wie in Ostdeutschland (10 %).“ Zusätzlich zum Mobile Banking würden viele Nutzer gerne sämtliche Zahlungsgeschäfte digital vornehmen und das Portemonnaie durch ein „Mobile Wallet“ auf dem Smartphone ersetzen. Von den über 1000 befragten Deutschen können sich 14 % vorstellen, komplett auf den Geldbeutel zu verzichten und nur noch mit dem Mobilgerät zu bezahlen. (Quelle: BITKOM/hw)