Medizintechnik
Open-Hardware-Spritzenpumpe bleibt unter 100 Euro

Eine Gruppe von Forschern an der Michigan Technological University stellt in der Online-Publikation PLOS ONE die Studie einer Spritzenpumpe vor, die der Anwender mithilfe von 3D-Drucker, Open-Source-Software und einigen wenigen, kostengünstigen Zubehörteilen selbst herstellen kann. Zur Steuerung dient der Minirechner Raspberry Pi.

Elektrische Spritzenpumpen werden in Kliniken und Laboren zur exakten Dosierung von intravenös verabreichten Medikamenten verwendet. Kommerzielle Modelle liegen preislich zwischen 1000 und 3000 Euro. Das Open-Source-Gerät, das die Studie vorstellt, kommt dagegen auf Materialkosten von weniger als 100 Euro.

Die Autoren haben ihre Pumpe nicht nur als theoretisches Konzept entworfen, sondern auch in drei unterschiedlichen Ausführungen als Prototyp gebaut und getestet. Die selbst entworfenen Teile sind als druckbare TIFF-Dateien verfügbar. (Quelle: PLOS ONE/rf)