Software-defined Storage
Suse steigt in den Speichermarkt ein

The Epic Migration to Software Defined Storage, © IT Brand Pulse
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Linux-Distributor Suse hat Suse Enterprise Storage 1.0 (SES) veröffentlicht und begibt sich damit auf den Markt für SDS-Lösungen (Software-defined Storage). Es handelt sich dabei um ein Software-Bundle, das preiswerte Standard-x86-Server nutzen kann, um sie zu einem Cluster zusammenzuschließen. Suse gibt an, dass sich damit die Storage-Kosten auf 0,1 Cent pro Gigabyte senken lassen.

Als Objektspeicher und Dateisystem verwendet SES das von Inktank entwickelte Ceph, das sich über beliebig viele Server hinweg redundant verteilen lässt. Der Ceph-Cluster besteht aus Storage- und Monitoring-Nodes sowie einem Management-Node. Bereits die Version 1.0 von SES unterstützt unter anderem Cache Tiering, Thin Provisioning, einen parallelen Objekt- und Blockzugriff, eine OpenStack-Integration, Software-Updates sowie das Erhöhen von Knotenzahl und Kapazität im laufenden Betrieb. Die Anbindung externer Massenspeicher ist über SAS und iSCSI möglich.

Doch zunächst einmal ist eine Investition im fünfstelligen Bereich erforderlich: Die Preise für das Starterpaket beginnen bei 10.000 US$; dafür bekommt der Kunde die SES-Software sowie den angepassten Suse Linux Enterprise Server. Damit lassen sich vier Storage-Nodes (mit ein oder zwei CPU-Sockeln), drei bis fünf Monitor- sowie ein Management-Knoten einrichten. Jeder weitere SLE-Server kostet dann 1499 US$, jede weitere SES-Instanz 3500 US$.

Wie Software-defined Storage funktioniert und was solche Lösungen bringen können, erklärt ein passendes (englischsprachiges) Whitepaper von IT Brand Pulse, das es bei Suse gegen Angabe der Kontaktdaten kostenfrei als PDF zum Download gibt. (Quelle: Suse/rf)