Verkehrssicherheit
Bayern geht mit Big Data gegen Raser vor

Präsentation: a.res analytic, © ZV KVS Oberland
a.res analytic

Der Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberland und das Polizei­präsidium Oberbayern Süd haben ein neues Projekt gegen Raser gestartet. Mithilfe einer speziellen Software sollen Verkehrs­unfall­statistiken mit Verkehrs­überwachungs­daten zusammengeführt werden. Die Software ermöglicht präzise Aussagen darüber, wo und wann am meisten gerast wird und wo dadurch vermehrt mit Unfällen zu rechnen ist.

Das gemeinsame Projekt des Zweckverbands und der Polizei soll im Sommer 2015 starten. Geplant ist, die Daten der polizeilichen Unfallstatistik und der kommunalen Verkehrserfassung miteinander zu verknüpfen. Zusätzlich sollen Messdaten aus speziellen Verkehrserfassungsgeräten einbezogen werden.

In Bayern sind neben der Polizei auch die Gemeinden für die Geschwindigkeitsüberwachung zuständig. In Abstimmung mit der Polizei führen sie Tempomessungen dort durch, wo sonst nur unzureichend überwacht werden könnte. „Die kommunale Verkehrsüberwachung ist fester Bestandteil im Verkehrssicherheitsprogramm 2020 Bayern mobil – sicher ans Ziel“, kommentiert Minister Herrmann. Mit dem Programm sollen die Verkehrsunfälle auf den Straßen des Freistaats bis zum Jahr 2020 deutlich reduziert und die Zahl der Verkehrstoten auf unter 550 gesenkt werden.

Wie die präventive Verkehrsüberwachung mit a.res analytic funktioniert, erklärt eine Präsentation, die es beim ZV KVS Oberland kostenfrei als PDF zum Herunterladen gibt. (Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr/ZV KVS Oberland/ff)