Collaboration
Video verändert die Büroarbeit

Zeitgemäße Technologien wie Videokonferenzen – ob mobil, am Desktop oder im Konferenzraum – sind ein wesentlicher Treiber für eine effizientere Zusammenarbeit im Büro. Das findet zumindest Sir Cary Cooper, Professor für Organisationspsychologie und Gesundheit an der Manchester Business School.

Videokonferenzen waren früher oft an einen Sitzungsraum gebunden, kompliziert in der Handhabung und oft von schlechter Qualität. Das ist längst Vergangenheit: Videokonferenzen lassen sich heute schnell und selbsterklärend mit vielen Endgeräten aufbauen, einfach per Klick auf einen Kontakt aus dem Adressbuch. Eingebaute Features unterdrücken unerwünschte Geräusche im Hintergrund, erfassen automatisch alle Teilnehmer im Raum und passen den Bildausschnitt ohne manuelles Einstellen an. Zeitgemäße Videoanrufe lassen sich auch direkt aus einer gewohnten Lync-Umgebung starten und bieten integriertes Content Sharing zur Verteilung von Dateien.

Für 92 % der jüngeren, mit IT-Anwendungen aufgewachsenen Mitarbeitern der „Generation Y“ ist es nicht nur wichtig, wann man arbeitet, sondern auch wo und wie. Mithilfe von Videoanrufen können Mitarbeiter überall und jederzeit mit ihren Kollegen gemeinsam an Projekten arbeiten. So lässt sich das Privatleben, darunter die Kinderbetreuung oder die Pflege von Angehörigen, einfacher mit dem Beruf verbinden. So werden laut einer Studie von Virgin Media Business 2022 bereits 60 % der Büroangestellten in Großbritannien regelmäßig zuhause arbeiten.

Diese Mitarbeiter erwarten die freie Wahl, wie und mit welchen Geräten und Technologien sie arbeiten. Die Arbeit mit eigenen, vertrauten Geräten steht dabei hoch im Kurs. Viele Unternehmen kommen dem Wunsch nach mehr Autonomie bereits entgegen: 54 % der Unternehmen weltweit lassen es zu, dass Angestellte mit eigenen Endgeräten arbeiten. Begehrt ist auch die Verfügbarkeit von Video auf Desktops und mobilen Geräten. In einer aktuellen Studie von Polycom und Quocirca gab ein Drittel der Befragten an, dass ein besserer Zugang zu Videolösungen, beispielsweise auf mobilen Geräten, deren Nutzung erhöhen würde. (Quelle: Polycom/Virgin Media Business/bs)