Was sich die Kanzlerin auf der CeBIT anschaut

Wenn sich Politiker auf einer Messe wie der CeBIT in Hannover sehen lassen, dann zeigen sie damit zum einen ihre Wertschätzung für digitale Technik. Zum anderen aber feilen sie auch am eigenen Image.

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Am Pavillon des CeBIT-Partnerlandes Schweiz begann ihr Rundgang – zusammen mit dem Schweizer Bundespräsidenten Johann Schneider-Ammann. An die Eidgenossen gerichtet sagte sie:

„Wir als Bundesrepublik Deutschland würden uns freuen, wenn wir, gerade auch im Bereich der digitalen Entwicklung, die Intensität unserer Kooperation erweitern können, vertiefen können.“

Weiter ging es zu verschiedenen Ausstellern. Sowohl kleine Start-ups und junge Ideenfinder als auch die Stände großer Konzerne sah sich die Kanzlerin ganz genau an. Timotheus Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG: „Für uns ist das extrem wichtig. Es ist für uns auch eine moralische Unterstützung für die Mannschaft immer wieder sich anzustrengen“. Ähnlich sieht das Walter Elsner, Geschäftsführender Gesellschafter PCS:

„Es war sehr spannend für uns. Es war eine Auszeichnung für uns, dass sie uns hier ausgewählt haben als mittelständisches Unternehmen.“

Von der Aufmerksamkeit profitieren vor allem junge Unternehmen. „Diese große Bühne ist eine große Chance für uns als Start-up“, betonte Andreas Slotosch, Partner & VP Marketing, Beekeeper. „Solche Medienereignisse sind für uns eine riesige Möglichkeit, um bekannter zu werden.“

Nach dem Rundgang zeigte sich die Kanzlerin beeindruckt von der Kraft der neuen Technologien. Ihr ausdrücklicher Wunsch: Unternehmen sollten alle Möglichkeiten des Internets nutzen, um in ihren Kundenbeziehungen auf der Höhe der Zeit zu sein. Damit könne man die Wertschöpfung in Deutschland für die nächsten Jahrzehnte sichern. (Quelle: m4-tv.com/mtx)