IT-Unternehmen aus Österreich stellen sich vor
Die Start-up-Start­bedingungen sind gut

IT-Unternehmen aus Österreich stellen sich vor 1/2017

Der c’t 24/2017, die morgen er­scheint, wird ein 20 Seiten starkes Heise-Special bei­liegen, aller­dings nicht am Kiosk, sondern nur bei den Tra­fiken: „IT-Unter­nehmen aus Öster­reich stellen sich vor“ gibt es dem Ver­nehmen nach nur in Öster­reich. On­line-Zu­griff auf die Themen­beilage in elektro­nischer Form hat man aber bereits jetzt.

Das ist umso erfreulicher, als die Österreicher nie zu unterschätzen sind. Die Skifahrer drehen James-Bond-Filme, die Bodybuilder gehen nach Hollywood und werden in Kalifornien Gouverneur. Dass Red Bull (2016: 6 Milliarden Euro Umsatz) aus Fuschl am See kommt, wissen manche; dass aber der weltweit größte Online-Gaming-Anbieter bwin aus Feldkirch (Vorarlberg) kommt, wissen nur wenige. Dasselbe gilt für die Flohmarkt-App Shpock, die zu den zehn beliebtesten Apps in Deutschland zählt, das Wiener E-Health-Start-up mySugr oder das Fintech-Start-up N26. Der Erfolg „verstellt auch hier den Blick auf die österreichischen Wurzeln“, sagt Dirk Bongardt, der einen guten Überblick über die Start-up-Szene gibt und auch die Förderlandschaft behandelt.

Die weiteren Themen drehen sich schwerpunktmäßig ebenso um aktuelle Technologien. Michael Praschma berichtet aus der Drohnenforschung von Amazon und dem Institut für Maschinelles Sehen und Darstellen (ICG) an der TU Graz, und Friedrich List hat sich angesehen, wie weit der Breitbandausbau ist und was sich auf dem „5G Playground“ in Kärnten tut. Die politischen Rahmenbedingungen dürften sich nach der Wahl vom 15. Oktober nicht groß ändern. Auch auf diesem Gebiet ist Austria übrigens innovativ: Die Österreichische Glasfaser Verlegungs-ges.m.b.H. aus Waidhofen an der Ybbs hat das Nano-Trenching erfunden, das bis zu 3 m LWL-Kabel pro Minute schafft. Die Maschine fräst, verlegt und verfüllt in einem Arbeitsgang. Weil die Tiefbaukosten bei FTTx-Vorhaben immer noch ca. 75 % der Gesamtinvestitionen ausmachen, dürfte diese flotte und zugleich sparsame Methode eine ziemliche Zukunft haben.

Außerdem gibt es IT-Anwenderberichte aus dem Gummiwerk Kraiburg in Geretsberg im Innviertel und von den Wiener Greentube Internet Entertainment Solutions (Online und Mobile Gaming), einen Rundgang durch Rechenzentren und Cloud-Services auf österreichischem Boden – das Start-up CrossCloud kommt übrigens ebenfalls aus der TU Graz – sowie eine Analyse, welche Folgen die europäische Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) für Behörden hat.

Die Heise-Themenbeilage „IT-Unternehmen aus Österreich stellen sich vor“ gibt es online als PDF in Vollversion im Pressezentrum des MittelstandsWiki.