Machine Vision
Bin-Picking-Er­ken­nung greift auf­grund von CAD-Daten

© Isra Vision

Isra Vision hat eine Bin-Picking-Lö­sung vor­ge­stellt, die auch kom­plexe Ob­jekt­geo­metrien schnell und zu­ver­lässig aus der Kiste greift – sogar mehrere Kom­po­nenten mit nur einem Scan. Oben­drein sind die neuen In­telli­PICK3D-Systeme inner­halb weniger Stunden in Be­trieb genommen.

Die Teileerkennung von Isra Vision gehört zum Touch-&-Automate-Portfolio, passt von daher auf praktisch jeden Roboter und ist von Haus aus WLAN-, sprich: Industrie-4.0-fähig. Zusätzliche Installationskomponenten sind normalerweise nicht erforderlich, die Systeme kommen bereits vorkalibriert, außerdem sorgen eine automatische Kalibrierung von Sensor und Roboter sowie die intuitive Nutzerführung im Einrichtungsprozess dafür, dass die Inbetriebnahme mit minimalem Zeitaufwand vonstattengeht.

Indem die IntelliPICK3D-Systeme Objektformen basierend auf CAD-Daten erlernen, greifen sie zuverlässig auch komplexe Objektgeometrien aus verschiedenen Containertypen und Behälterpositionen – der Hersteller spricht von einer „nahezu unbegrenzten Bandbreite an detektierbaren Bauteilen“. Selbst verschmutzte oder glänzende Objekte werden durch die Multilinien-Laserbeleuchtung sicher erkannt. Isra Vision rechnet aufgrund der Effizienzvorteile und der hohen Prozesssicherheit mit einen ROI von unter einem Jahr.

Der Spezialist für Machine Vision und Oberflächenprüfung ist eines der erfolgreichsten Spin-offs überhaupt und zeigt kräftiges Wachstum, je deutlicher der Trend Richtung Industrie 4.0 und kognitiver Automatisierung geht. Zuletzt gab die Isra Vision AG die Übernahme der ebenfalls in Darmstadt ansässigen (und ebenfalls als Spin-off gestarteten) Polymetric GmbH bekannt, weitere Zukäufe stehen offenbar bevor.

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